Swiss Federal Supreme Court: Inadmissibility of Appeal Against Interim Medical Assessment Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision made by the insurance court of a canton concerning a disability insurance matter. The complaint was related to an order for a multidisciplinary medical evaluation issued by the relevant administrative body. The appellant argued that there were procedural irregularities, including a breach of the random assignment principle in appointing the evaluation institute and improper questioning. However, the tribunal found the complaint inadmissible as it did not address issues of exclusion related to specific experts and was focused instead on the administration's modalities for ordering evaluations. As a result, the court ruled not to proceed with the appeal, and the request for legal aid was deemed moot. Additionally, the costs of the proceedings were assigned to the appellant's attorney due to previous similar inadmissible complaints submitted by him.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 64 Abs. 1 und 3 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Swiss Federal Supreme Court: Inadmissibility of Appeal Against Interim Medical Assessment Order: The complaint was related to an order for a multidisciplinary medical evaluation issued by the relevant administrative body. The appellant argued that there were procedural irregularities, including a breach of the random assignment principle in appointing the evaluation institute and improper questioning. However, the tribunal found the complaint inadmissible as it did not address issues of exclusion related to specific experts and was focused instead on the administration's modalities for ordering evaluations. As a result, the court ruled not to proceed with the appeal, and the request for legal aid was deemed moot. Additionally, the costs of the proceedings were assigned to the appellant's attorney due to previous similar inadmissible complaints submitted by him.
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KI-generiertThe request for free legal aid was denied based on this article because the appeal had no prospect of success.
The court costs were imposed on the opposing counsel (as the cause) according to the general rule for costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_163/2018
Urteil vom 1. März 2018
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber R. Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 9. Januar 2018 (VBE.2017.665).
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 9. Januar 2018 betreffend die mit Verfügung vom 6. Juli 2017 angeordnete polydisziplinäre medizinische Begutachtung und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass Entscheide kantonaler Versicherungsgerichte über Beschwerden gegen Zwischenverfügungen der IV-Stellen betreffend die Einholung von medizinischen Gutachten nicht an das Bundesgericht weiterziehbar sind, sofern nicht formelle Ausstandsgründe gegen bestimmte ärztliche Sachverständige beurteilt worden sind ( BGE 138 V 271 ; vgl. auch BGE 139 V 99 E. 2.2 in fine S. 102, 539 E. 4.5-6 S. 343 f.),
dass der angefochtene Entscheid nicht die Ausstandspflicht einer sachverständigen Person betrifft und sich die Beschwerde nicht mit Ausstandsgründen hinsichtlich beteiligter Experten befasst, sondern sich gegen die Modalitäten der Gutachtensanordnung durch die Verwaltung richtet,
dass der Beschwerdeführer vorträgt, das Zufallsprinzip bei der Bestellung der Begutachtungsstelle sei verletzt und dieser sei nicht der richtige Fragenkatalog unterbreitet worden, worauf nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerde, soweit damit dem Sinne nach die Ablehnung des Allgemeinen Begutachtungsinstituts GmbH, Basel (ABI), beantragt wird, ebenfalls unzulässig ist, da eine ganze Gutachterstelle nicht von einer (im Verfahren gegen einen Zwischenentscheid überprüfbaren) Befangenheitsrüge betroffen sein kann (Urteil 9C_197/2017 vom 24. März 2017),
dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a, Abs. 2 und Abs. 3 BGG erledigt wird,
dass unnötige Kosten vom Verursacher zu bezahlen sind,
dass Rechtsanwalt Philip Stolkin bereits wiederholt gleiche Beschwerden beim Bundesgericht eingereicht hat, auf welche zufolge offensichtlicher Unzulässigkeit nicht einzutreten war (9C_197/2017, 9C_644/2016, 9C_474/2014, 9C_918/2015),
dass die für die Anfechtung von kantonalen Gerichtsentscheiden betreffend die von der IV-Stelle verfügten medizinischen Begutachtungen geltende Eintretensordnung Rechtsanwalt Stolkin in den erwähnten Urteilen erläutert wurde, weshalb ihm bekannt sein musste, dass auch im vorliegenden Fall auf Nichteintreten erkannt würde,
dass die Gerichtskosten somit dem Rechtsanwalt als deren Verursacher aufzuerlegen sind, womit das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos wird,
dass dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung zufolge Aussichtslosigkeit ( Art. 64 Abs. 1 und 3 BGG ) der Beschwerde nicht stattzugeben ist,
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird, soweit nicht gegenstandslos, abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden Rechtsanwalt Philip Stolkin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 1. März 2018
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Widmer