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9C_155/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Free Legal Aid Denial in VAT Case Due to Insufficient Justification

Geschäftsnummer 9C_155/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as the complainant, who appealed against a preliminary decision by the Federal Administrative Court. This decision had denied the complainant's request for free legal aid concerning value-added tax obligations for the periods between 2014 and 2019. The complainant was instructed to pay an advance cost of 2,000 Swiss Francs for the proceedings, failing which their complaint would not be considered. The refusal for free legal aid was due to the complainant’s inability to prove financial need, as the provided documentation was deemed outdated and incomplete despite specific instructions. The complainant contested this decision, arguing inadequate consideration of his financial documents; however, he failed to sufficiently address the court's key reasoning. As a result, the Federal Tribunal found the appeal to lack the necessary substantiation required for further consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Free Legal Aid Denial in VAT Case Due to Insufficient Justification: This decision had denied the complainant's request for free legal aid concerning value-added tax obligations for the periods between 2014 and 2019. The complainant was instructed to pay an advance cost of 2,000 Swiss Francs for the proceedings, failing which their complaint would not be considered. The refusal for free legal aid was due to the complainant’s inability to prove financial need, as the provided documentation was deemed outdated and incomplete despite specific instructions. The complainant contested this decision, arguing inadequate consideration of his financial documents; however, he failed to sufficiently address the court's key reasoning. As a result, the Federal Tribunal found the appeal to lack the necessary substantiation required for further consideration.

Schlagwörter

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Mehrwertsteuer, Steuerperioden 2014-2019 unentgeltliche Rechtspflege (Prozessvoraussetzung) unentgeltliche Rechtspflege Zwischenentscheid nicht-administrative Streitigkeit Mehrwertsteuerrückerstattung kostenloses Verfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the minimum requirements for a valid appeal brief (insufficient reasoning) under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees because the appeal was not admitted.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Applied in the reasoning to confirm that the challenged interlocutory decision (regarding legal aid) could cause irreparable harm, making it appealable.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_155/2024

Urteil vom 21. März 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 3003 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mehrwertsteuer, Steuerperioden 2014-2019; unentgeltliche Rechtspflege (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Februar 2024 (A-6893/2023).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 6. März 2024 (Poststempel) gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Februar 2024, mit welcher dieses ein von A.________ gestelltes Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abgewiesen und ihn zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 2'000.- aufgefordert hat, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 11. März 2024 an A.________, worin u.a. auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin am 18. März 2024 beim Bundesgericht eingegangene Eingabe von A.________, datierend vom 4. März 2024,

in Erwägung,

dass eine selbstständig eröffnete Verfügung, mit der im vorinstanzlichen Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abschlägig beschieden wird, praxisgemäss einen Zwischenentscheid darstellt, der geeignet ist, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken ( BGE 133 IV 335 E. 4; Urteil 9C_569/2023 vom 26. Januar 2023 mit Hinweisen), weshalb die Beschwerde unter diesem Aspekt zulässig ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3),

dass der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege kumulativ finanzielle Bedürftigkeit und intakte Prozesschancen voraussetzt,

dass das Bundesverwaltungsgericht das entsprechende Gesuch des Beschwerdeführers wegen nicht ausgewiesener Bedürftigkeit abschlägig beschieden hat,

dass es namentlich erwog, die vom Beschwerdeführer zu seiner finanziellen Situation eingereichten Unterlagen seien trotz klarer diesbezüglicher Anweisungen weder aktuell noch vollständig, weshalb der Nachweis der Bedürftigkeit mangels Substanziierung nicht erbracht und dem Ersuchen um unentgeltliche Prozessführung daher nicht stattgegeben werden könne,

dass der Beschwerdeführer zwar, soweit seine Ausführungen überhaupt sachbezogen sind, nicht ausreichende finanzielle Mittel beklagt respektive pauschal rügt, die von ihm vorinstanzlich eingereichten Dokumente und Auszüge seien nur ungenügend berücksichtigt worden, er sich indessen nicht ansatzweise mit den diesbezüglich entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt,

dass seine Eingaben den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung somit offensichtlich nicht genügen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesverwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. März 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl