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9C_154/2013 KI-generiert

AHV/IV contributions for self-employed: calendar-year contribution period under Art. 22 AHVV binding, tax assessment for 2008 governs; losses and withdrawals in the contribution year not deductible.

Geschäftsnummer 9C_154/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the insured's appeal, affirming the lower court's decision and upholding the contribution assessment. The dispute concerned the old-age and survivors' insurance (AHV/AVS) contributions for the year 2008, which the compensation fund had set based on the final tax assessment. The insured argued that income earned from May 2007 to March 2009 should be used and that losses and withdrawals from May to December 2008 should be deducted. The Court held that under Art. 22 AHVV, the calendar year is the contribution period, so no annualization of income is permitted, and that under Art. 23 AHVV, the tax authorities' binding assessment for 2008 governs, making the 2009 tax assessment and related deductions irrelevant. The insured's appeal was rejected as unfounded, and court costs of CHF 700 were imposed on him.

Legislator-Regeste

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Art. 23 Abs. 1 AHVV, Art. 23 Abs. 4 AHVV, Art. 22 AHVV, Art. 95 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG; AHV/IV contributions for self-employed: calendar-year contribution period under Art. 22 AHVV binding, tax assessment for 2008 governs; losses and withdrawals in the contribution year not deductible: The dispute concerned the old-age and survivors' insurance (AHV/AVS) contributions for the year 2008, which the compensation fund had set based on the final tax assessment. The insured argued that income earned from May 2007 to March 2009 should be used and that losses and withdrawals from May to December 2008 should be deducted. The Court held that under Art. 22 AHVV, the calendar year is the contribution period, so no annualization of income is permitted, and that under Art. 23 AHVV, the tax authorities' binding assessment for 2008 governs, making the 2009 tax assessment and related deductions irrelevant. The insured's appeal was rejected as unfounded, and court costs of CHF 700 were imposed on him.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Sozialversicherungsbeiträge Einkommensfestsetzung Steuervorbescheid Berechnung der Schadenersatzforderung Beitragsverfügung Beitrag an Selbständigerwerbende

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG

Procedural basis for dismissing the appeal in a simplified procedure as obviously unfounded.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Imposes court costs on the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_154/2013

Urteil vom 6. Mai 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kernen, Präsident,

Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

P.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 21. Dezember 2012.

In Erwägung,

dass die Ausgleichskasse des Kantons Aargau mit Verfügung vom 19. August 2010 die von P.________ als Selbstständigerwerbender für das Jahr 2008 geschuldeten Beiträge gestützt auf die Veranlagung des Steueramtes G.________ auf Fr. 8'287.40, einschliesslich Verwaltungskosten, festsetzte,

dass die Ausgleichskasse auf Einsprache von P.________ hin mit Entscheid vom 14. Oktober 2011 an dieser Beitragsbemessung festhielt,

dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die von P.________ hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 21. Dezember 2012 abwies, soweit es darauf eintrat,

dass P.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verfügung vom 19. August 2010 sei die Sache zu neuer Berechnung des Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit für das Jahr 2008 an die Ausgleichskasse zurückzuweisen, wobei ein Betrag von Fr. 36'000.- in Abzug zu bringen sei,

dass die Vorinstanz die Bestimmungen über die Festsetzung der Beiträge für jedes Kalenderjahr, die Bemessung der Beiträge aufgrund des im Beitragsjahr tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb investierten Eigenkapitals ( Art. 22 Abs. 1 und Abs. 2 AHVV [in der hier anwendbaren, bis 31. Dezember 2008 gültig gewesenen Fassung]), die Ermittlung des massgebenden Erwerbseinkommens und des investierten Eigenkapitals durch die kantonalen Steuerbehörden ( Art. 23 Abs. 1 AHVV ) sowie die Verbindlichkeit der Angaben der kantonalen Steuerbehörden für die Ausgleichskassen ( Art. 23 Abs. 4 AHVV ) zutreffend dargelegt hat,

dass die Vorinstanz für die Bemessung der Beiträge auf die rechtskräftige Steuerveranlagung 2008 des Gemeindesteueramtes G.________ vom 7. November 2012 abgestellt hat, die auf ein Revisionsgesuch des Beschwerdeführers hin ergangen ist und mit der früheren Veranlagung vom 31. März 2010 übereinstimmt,

dass das Versicherungsgericht ferner zu Recht dargelegt hat, dem Ansinnen des Beschwerdeführers, für die Beitragsfestsetzung das vom 1. Mai 2007 bis 31. März 2009 verdiente Einkommen zugrunde zu legen, könne nicht entsprochen werden, weil nach Art. 22 AHVV keine Umrechnung des Einkommens auf ein Jahr erfolgt, sondern laut Abs. 1 Satz 2 dieser Bestimmung das Kalenderjahr als Beitragsjahr gilt,

dass in der Beschwerde keine stichhaltigen Einwendungen erhoben werden, welche die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder den angefochtenen Entscheid anderweitig als bundesrechtswidrig ( Art. 95 lit. a BGG ; Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG ) erscheinen lassen könnten,

dass namentlich die wiederholten Hinweise des Versicherten auf die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2009 unerheblich sind, weil die Beiträge nach Massgabe des im Jahr 2008 bis zum Abschluss des vor Ende dieses Jahres abgelaufenen Geschäftsjahres erzielten Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit bemessen werden,

dass mit der Vorinstanz abschliessend festgehalten werden kann, dass ein im Zeitraum von Mai bis Dezember 2008 erlittener Verlust und in dieser Periode getätigte Vorbezüge bei der Festsetzung des Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit sowie der Beiträge für das Jahr 2008 nicht zu beachten sind, da der entsprechende Abzug in der Steuerveranlagung 2009 erfolgt und bei der Festlegung der Beiträge für dieses Jahr zu berücksichtigen ist,

dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),

dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

2. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. Mai 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kernen

Der Gerichtsschreiber: Widmer