Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_149/2019 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantive Requirements in Late Objection Case

Geschäftsnummer 9C_149/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case brought before the Swiss Federal Tribunal, the widow of a deceased individual contested a decision from the Social Insurance Court of the Canton of Schwyz. The dispute involved supplementary benefits to the Old-Age and Survivors Insurance/Disability Insurance (AHV/IV). The widow, acting on behalf of her late husband, challenged a non-entry decision by the Schwyz Compensation Office, which had rejected a late appeal against an order from August 27, 2018. The appeal was considered late because it was submitted after the deadline, and reasons for restoring the missed deadline, such as being on holiday abroad, were not deemed valid or substantiated according to Swiss law. The tribunal had to evaluate whether the previous decision violated legal standards or was unreasonably or arbitrarily decided.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 41 ATSG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantive Requirements in Late Objection Case: The dispute involved supplementary benefits to the Old-Age and Survivors Insurance/Disability Insurance (AHV/IV). The widow, acting on behalf of her late husband, challenged a non-entry decision by the Schwyz Compensation Office, which had rejected a late appeal against an order from August 27, 2018. The appeal was considered late because it was submitted after the deadline, and reasons for restoring the missed deadline, such as being on holiday abroad, were not deemed valid or substantiated according to Swiss law. The tribunal had to evaluate whether the previous decision violated legal standards or was unreasonably or arbitrarily decided.

Schlagwörter

KI-generiert
Ergänzungsleistung zur AHV/IV materielle Voraussetzungen verspätete Einwendungen Fristversäumnis Ergänzungsleistungen zur AHV Beschwerdelegitimation Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for the decision not to enter a decision on the appeal (non-admission) due to failure to meet the minimum requirements for an appeal (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs in consideration of the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_149/2019

Urteil vom 1. März 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________ (verstorben am 29.5.2018),

handelnd durch seine Witwe,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz,

Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz

vom 16. Januar 2019 (II 2018 102).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 13. Februar 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 16. Januar 2019,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Vorinstanz den Nichteintretensentscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. Oktober 2018 auf eine am 11. Oktober 2018 erhobene Einsprache gegen die Verfügung vom 27. August 2018 mit der Begründung geschützt hat, die Verwaltung sei zu Recht von einer verspätet erhobenen Einsprache ausgegangen, zudem seien Fristwiederherstellungsgründe im Sinne von Art. 41 ATSG weder (rechtsgenüglich) geltend gemacht worden, noch seien solche ersichtlich,

dass die Eingabe vom 13. Februar 2019 keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält,

dass zudem in der Beschwerde mit keinem Wort auf den angefochtenen Entscheid eingegangen wird, und ihr somit auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass und inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,

dass dies insbesondere gilt in Bezug auf die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der Ferienaufenthalt im Ausland keine Wiederherstellung der versäumten Einsprachefrist rechtfertige,

dass die Eingabe des Beschwerdeführers daher den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. März 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Williner