Taxpayer Appeal Timeliness Dispute (Maintenance Contribution Deductibility)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a taxpayer who filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Cantonal Court of Schaffhausen regarding state and municipal taxes, as well as direct federal taxes for the tax period of 2018. The taxpayer argued for the allowance of maintenance contributions as deductions, following an unfavorable decision received on January 3, 2023. The taxpayer was notified of this decision on January 4, 2023, through registered mail, which was not retrieved, resulting in a deemed delivery date of January 11, 2023. The taxpayer submitted the complaint on February 11, 2023, missing the 30-day deadline set by law, leading to the complaint not being considered due to this missed deadline.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 32 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Taxpayer Appeal Timeliness Dispute (Maintenance Contribution Deductibility): The taxpayer argued for the allowance of maintenance contributions as deductions, following an unfavorable decision received on January 3, 2023. The taxpayer was notified of this decision on January 4, 2023, through registered mail, which was not retrieved, resulting in a deemed delivery date of January 11, 2023. The taxpayer submitted the complaint on February 11, 2023, missing the 30-day deadline set by law, leading to the complaint not being considered due to this missed deadline.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not considered due to procedural failure (missed deadline) decided under the simplified procedure.
Mentioned in connection with the imposition of costs on the losing party.
The costs of the Federal Supreme Court proceedings are imposed on the losing party.
Cited regarding the non-entitlement of compensation for the canton that prevailed ex officio.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_147/2023
Urteil vom 27. Februar 2023
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Kocher.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonale Steuerkommission Schaffhausen, J. J. Wepfer-Strasse 6, 8200 Schaffhausen.
Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen sowie direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2018,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts
des Kantons Schaffhausen vom 23. Dezember 2022 (66/2020/25 und 66/2020/27).
Nach Einsicht
in das Urteil 66/2020/25 / 66/2020/27 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 23. Dezember 2022 betreffend die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen sowie die direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2018, das am 3. Januar 2023 an A.________ (nachfolgend: der Steuerpflichtige) mit Wohnsitz in U.________ /SH versandt wurde,
in die Eingabe vom 10. Februar 2023 (Poststempel: 11. Februar 2023), mit welcher der Steuerpflichtige beim Bundesgericht Beschwerde erhebt und sinngemäss darum ersucht, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids seien die geltend gemachten Unterhaltsbeiträge zum Abzug zuzulassen,
in Erwägung,
dass das angefochtene Urteil, versandt mit eingeschriebener Briefpost, gemäss elektronischer Sendungsverfolgung (Track&Trace) der Post CH AG dem Steuerpflichtigen am 4. Januar 2023 zur Abholung gemeldet wurde,
dass dieser die Sendung aber nicht abholte, weshalb die Zustellung am siebenten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt (Zustellungsfiktion; BGE 145 IV 252 E. 1.3.1; 143 III 15 E. 4.1; 141 II 429 E. 3),
dass die Sendung im vorliegenden Fall am 11. Januar 2023 als zugestellt gilt und die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) damit am Freitag, 10. Februar 2023 endete,
dass der Steuerpflichtige mit seiner am 11. Februar 2023 aufgegebenen Sendung die gesetzliche, nicht erstreckbare Frist ( Art. 47 Abs. 1 BGG ) nicht zu wahren vermochte ( Art. 48 Abs. 1 BGG ),
dass auf die Beschwerde damit zufolge Fristversäumnis nicht einzutreten ist, was im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch einzelrichterlichen Entscheid des Abteilungspräsidenten als Instruktionsrichter ( Art. 32 Abs. 1 BGG ) geschehen kann,
dass nach dem Unterliegerprinzip die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der unterliegenden Partei aufzuerlegen ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ) sind,
dass dem Kanton Schaffhausen, der in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, keine Entschädigung zusteht ( Art. 68 Abs. 3 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 27. Februar 2023
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Kocher