Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_140/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal of Appeal Based on Insufficient Reasoning Regarding Procedural Mootness of Delay Complaint

Geschäftsnummer 9C_140/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint regarding an old-age and survivors' insurance matter against the Social Insurance Court of the Canton of Zurich's decision from November 23, 2022. The complaint arose from a procedural delay relating to an objection against a decision made on January 12, 2022, concerning AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) pension entitlements. The applicant submitted a delay complaint on September 12, 2022, which included additional requests. However, after a decision was issued by the social security institution on November 7, 2022, dismissing the previous objection filed on February 12, 2022, the initial court deemed the process irrelevant and dismissed the case as moot. The court further did not address claims outside of the contestable decision, indicating that any substantive issues about the disputed pension entitlement should be reserved for a potential appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 56 Abs. 2 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Federal Supreme Court Refusal of Appeal Based on Insufficient Reasoning Regarding Procedural Mootness of Delay Complaint: The complaint arose from a procedural delay relating to an objection against a decision made on January 12, 2022, concerning AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) pension entitlements. The applicant submitted a delay complaint on September 12, 2022, which included additional requests. However, after a decision was issued by the social security institution on November 7, 2022, dismissing the previous objection filed on February 12, 2022, the initial court deemed the process irrelevant and dismissed the case as moot. The court further did not address claims outside of the contestable decision, indicating that any substantive issues about the disputed pension entitlement should be reserved for a potential appeal.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Verfahrensrügen Begründung in der Sache Rechtsverzögerung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Emission von Wertpapieren ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to the proceedings under the simplified procedure due to insufficient justification.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The Tribunal decided to waive court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_140/2023

Urteil vom 21. Februar 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 23. November 2022 (AB.2022.00077).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 10. Februar 2023 gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. November 2022,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen einer bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich hängigen Einsprache gegen eine Verfügung vom 12. Januar 2022 betreffend AHV-Rente am 12. September 2022 Rechtsverzögerungsbeschwerde ( Art. 56 Abs. 2 ATSG ) erhob, die er mit weiteren Begehren kombinierte,

dass die Sozialversicherungsanstalt am 7. November 2022 einen Entscheid erliess, mit dem sie die am 12. Februar 2022 eingereichte Einsprache abwies,

dass die Vorinstanz angesichts des ergangenen Einspracheentscheids den Prozess als gegenstandslos geworden abschrieb (angefochtener Beschluss E. 4.3),

dass sie im Übrigen nicht auf die ausserhalb des Anfechtungs- und Prozessgegenstandes stehenden weiteren Begehren eintrat (angefochtener Beschluss E. 5), zumal materielle Fragen im Zusammenhang mit dem strittigen Rentenanspruch einer allfälligen Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vorbehalten sind,

dass ein dem Bundesgericht eingereichtes Rechtsmittel unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss und darin in gedrängter Form anzugeben ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass auf die Erwägungen, die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblich sind, gezielt und sachbezogen einzugehen und aufzuzeigen ist, aus welchem Grund die Vorinstanz im Einzelnen Bundesrecht verletzt haben soll ( BGE 142 III 364 E. 2.4; 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass eine Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid keine sachbezogene Begründung aufweist, wenn sich diese lediglich auf die materielle Seite des Falles bezieht ( BGE 123 V 335 ; Urteil 9C_193/2022 vom 27. April 2022),

dass dies sinngemäss auch für Beschwerden gegen einen Prozessentscheid (Abschreibung des Verfahrens) wegen Gegenstandslosigkeit gilt,

dass sich die Beschwerde nicht mit den Inhalten des angefochtenen Beschlusses (Gegenstandslosigkeit der Rechtsverzögerungsbeschwerde; fehlendes Anfechtungsobjekt) befasst,

dass sie daher den gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt,

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Februar 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Traub