Appeal Inadmissible Due to Procedural Defects and Inadmissible New Evidence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal concerning a decision by the Insurance Court of the Canton of Solothurn related to disability insurance. The complaint, initially addressed to the Cantonal Insurance Court and then forwarded to the Federal Tribunal, did not meet the necessary formal requirements, as it failed to address or specify how the lower court's decision contained legal errors or factual misjudgments. The Federal Tribunal highlighted the shortcomings of the complaint, emphasizing that it did not engage with the reasoning of the prior decision or show how certain legal provisions were allegedly violated. As a result, the Federal Tribunal determined that the complaint did not satisfy the minimal content requirements necessary for consideration, leading to a non-entry decision in simplified proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 99 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Inadmissible Due to Procedural Defects and Inadmissible New Evidence: The complaint, initially addressed to the Cantonal Insurance Court and then forwarded to the Federal Tribunal, did not meet the necessary formal requirements, as it failed to address or specify how the lower court's decision contained legal errors or factual misjudgments. The Federal Tribunal highlighted the shortcomings of the complaint, emphasizing that it did not engage with the reasoning of the prior decision or show how certain legal provisions were allegedly violated. As a result, the Federal Tribunal determined that the complaint did not satisfy the minimal content requirements necessary for consideration, leading to a non-entry decision in simplified proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision was applied to rule on not entering the appeal (non-entrée en matière) in simplified procedure due to insufficient content of the appeal.
This provision was applied to waive the court fees due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_13/2019
Urteil vom 28. Januar 2019
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Solothurn,
Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 30. November 2018 (VSBES.2018.88).
Nach Einsicht
in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 30. November 2018,
in die dagegen erhobene, an das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn adressierte und von diesem an das Bundesgericht weitergeleitete Beschwerde vom 4. Januar 2019 (Poststempel),
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 8. Januar 2019 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass keine weitere Eingabe eingereicht wurde,
dass angesichts des Ausgangs des Verfahrens auf die Ansetzung einer Frist zur nachträglichen Unterzeichnung der Beschwerde (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 5 BGG ) verzichtet werden kann,
dass der mit der Beschwerde vom 4. Januar 2019 eingereichte Bericht von B.________ vom 17. Dezember 2018 als echtes Novum von vornherein unzulässig ist ( Art. 99 Abs. 1 BGG ; BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 23 f.; 140 V 543 E. 3.2.2.2 S. 548; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123),
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),
dass in der Beschwerde mit keinem Wort auf den angefochtenen Entscheid eingegangen wird, und ihr somit auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers daher den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 28. Januar 2019
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Die Gerichtsschreiberin: Dormann