Disability insurance appeal withdrawn before lower court; subsequent Supreme Court ruling in same case legally ineffective absent valid withdrawal objection.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the claimant's appeal and confirmed the lower court's decision to strike the case from the record, upholding the withdrawal of the claimant's administrative appeal against the disability insurance authority's ruling. The dispute concerned an invalidity insurance matter where the claimant had withdrawn his appeal in January 2018, confirmed in July 2018, but later filed a precautionary appeal after a subsequent Supreme Court decision mistakenly addressed the already-terminated case. The Court held that the withdrawal was valid, as there was no evidence of coercion or a defect in intent, rendering the earlier decision a legally ineffective error without consequences.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 109 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Disability insurance appeal withdrawn before lower court; subsequent Supreme Court ruling in same case legally ineffective absent valid withdrawal objection: The dispute concerned an invalidity insurance matter where the claimant had withdrawn his appeal in January 2018, confirmed in July 2018, but later filed a precautionary appeal after a subsequent Supreme Court decision mistakenly addressed the already-terminated case. The Court held that the withdrawal was valid, as there was no evidence of coercion or a defect in intent, rendering the earlier decision a legally ineffective error without consequences.
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KI-generiertMain ground for dismissing the appeal in the simplified procedure because it was manifestly unfounded.
Justified waiving court costs due to the circumstances of the case.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_127/2019
Urteil vom 6. März 2019
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Bern,
Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 9. Januar 2019 (200 17 1074 IV).
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des A.________ vom 11. Februar 2019 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 9. Januar 2019,
in Erwägung,
dass der angefochtene Entscheid das Verfahren IV 200 17 1074 zufolge Rückzugs der Beschwerde gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 4. Dezember 2017 vom Geschäftsverzeichnis abschreibt,
dass offenbleiben kann, ob ein rechtsgenüglicher Anfechtungswille gegeben ist, zumal die Beschwerdeerhebung ausdrücklich rein vorsorglich erfolgt ist (vgl. BGE 134 V 162 E. 2 S. 163 unten sowie Urteil 2C_1080/2017 vom 28. Dezember 2017 E. 2.4,
dass der Beschwerdeführer die Feststellung der Vorinstanz nicht bestreitet, wonach er mit Schreiben vom 21. Januar 2018, bestätigt mit Eingabe vom 5. Juli 2018, die Beschwerde gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 4. Dezember 2017zurückgezogen hat,
dass keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Rückzug sei von der Beschwerdegegnerin oder von der Vorinstanz provoziert worden oder auf einen Willensmangel zurückzuführen (Urteil 2A.396/2005 vom 22. Juni 2005 E. 2.2.1 mit Hinweis u.a. auf BGE 109 V 234 E. 3 S. 237),
dass das Urteil 9C_136/2018 vom 6. August 2018 nach Erklärung des Beschwerderückzugs erging,
dass dieses Erkenntnis auch das Verfahren IV 200 17 1074 betraf, was im Umstand begründet war, dass dem Bundesgericht der Beschwerderückzug nicht bekannt war,
dass auf eine diesbezügliche Berichtigung des Urteils 9C_136/2018 vom 6. August 2018, soweit überhaupt zulässig (vgl. Urteil 4G_1/2009 vom 5. Mai 2009 E. 1.2-3), verzichtet werden kann, da der Mangel ohne Rechtsfolgen bleibt,
dass die Beschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist ( Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG ),
dass mit dem Entscheid in der Sache die Frage der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos ist,
dass auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG )
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege somit gegenstandslos ist.
erkennt die Präsidentin:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 6. März 2019
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Fessler