Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_124/2022 KI-generiert

Widower's Pension Claim Dismissed for Procedural Non-Compliance

Geschäftsnummer 9C_124/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A man filed a complaint against a decision made by the Swiss Federal Administrative Court, which denied him an old-age and survivors' insurance widower's pension. The court concluded that the man, whose wife had passed away in 2020, did not have any children under the age of 18 at the time of her death, thereby disqualifying him from receiving a pension according to the applicable legal provisions. The case was also potentially influenced by a related ongoing case in the European Court of Human Rights, but this case was deemed not directly relevant. The complainant argued that the denial constituted gender discrimination under the Swiss Constitution and the European Convention on Human Rights (EMRK), but failed to effectively engage with the prior court's reasoning or demonstrate an error in law. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal, and court costs were waived.

Legislator-Regeste

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Art. 24 Abs. 2 AHVG, Art. 14 i.V.m, Art. 8 EMRK, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Widower's Pension Claim Dismissed for Procedural Non-Compliance: The court concluded that the man, whose wife had passed away in 2020, did not have any children under the age of 18 at the time of her death, thereby disqualifying him from receiving a pension according to the applicable legal provisions. The case was also potentially influenced by a related ongoing case in the European Court of Human Rights, but this case was deemed not directly relevant. The complainant argued that the denial constituted gender discrimination under the Swiss Constitution and the European Convention on Human Rights (EMRK), but failed to effectively engage with the prior court's reasoning or demonstrate an error in law. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal, and court costs were waived.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung) Witwerrente gesetzliche Rentenversicherung Hinterlassenenversicherung Alter und Tod Prozessvoraussetzung Diskriminierung aufgrund des Alters

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used by the Tribunal to declare the appeal non-admissible in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule that no court costs shall be levied in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_124/2022

Urteil vom 13. Mai 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2022

(C-2431/2021).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. Februar 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2022 (betreffend AHV-Witwerrente),

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 2. März 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass die Vorinstanz zum Schluss gelangt ist, der 1967 geborene Beschwerdeführer, dessen Ehefrau 2020 nach seit 1992 bestehender Ehe verstorben sei, habe im Zeitpunkt der Verwitwung keine Kinder unter 18 Jahren gehabt, weshalb nach Massgabe der entscheidwesentlichen rechtlichen Bestimmungen (Art. 23 f. AHVG), welche für die rechtsanwendenden Behörden verbindlich seien ( BGE 143 II 628 E. 4.2.4), kein Anspruch auf eine schweizerische Witwerrente bestehe,

dass an diesem Ergebnis - so das Bundesverwaltungsgericht im Weiteren - auch der Ausgang des zur Zeit am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hängigen Prozesses (EGMR-Urteil, 3. Kammer, 78630/12 vom 20. Oktober 2020, am 8. März 2021 an die Grosse Kammer des EGMR überwiesen) etwas zu ändern vermöchte, da es sich dabei um eine von der hier zu beurteilenden abweichende Konstellation handle (möglicher Verstoss von Art. 24 Abs. 2 AHVG [Erlöschen des Anspruchs auf Witwerrente, wenn das letzte Kind des Witwers das 18. Altersjahr vollendet hat] gegen Art. 14 i.V.m. Art. 8 EMRK ),

dass sich der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise mit den betreffenden Erörterungen auseinandersetzt, sondern vielmehr in allgemeiner Weise unter Bezugnahme auf die BV respektive die EMRK eine geschlechterbedingte Diskriminierung geltend macht,

dass den Ausführungen in der Beschwerde somit insgesamt nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, es seien die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen - soweit überhaupt sachbezogen gerügt - unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1; 135 II 145 E. 8.1) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Mai 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl