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9C_124/2021 KI-generiert

Summary Dismissal of Appeal Regarding Retroactive Social Insurance Contributions and Care Credits

Geschäftsnummer 9C_124/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual and the Social Insurance Institution of the Canton of Zurich regarding old-age and survivors' insurance. The individual filed an appeal against a decision by the Zurich Social Insurance Court dated January 12, 2021, concerning the imposition of late payment interest on contributions and the non-exemption from contribution obligations despite credited caregiving periods. The appeal questioned the legal interpretations of prior court evaluations, specifically relating to the statutes governing contribution notices and interest obligations. The individual also requested free legal proceedings, which the tribunal ultimately denied due to the lack of a valid appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 3 AHVG, Art. 26 Abs. 1 ATSG, Art. 9 BV, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG; Summary Dismissal of Appeal Regarding Retroactive Social Insurance Contributions and Care Credits: The individual filed an appeal against a decision by the Zurich Social Insurance Court dated January 12, 2021, concerning the imposition of late payment interest on contributions and the non-exemption from contribution obligations despite credited caregiving periods. The appeal questioned the legal interpretations of prior court evaluations, specifically relating to the statutes governing contribution notices and interest obligations. The individual also requested free legal proceedings, which the tribunal ultimately denied due to the lack of a valid appeal.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Beitragsforderung Betreuungsgutschrift Verzugszinsen unentgeltliche Rechtspflege rechtlich geschütztes Interesse Beitragsbefreiung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not proceeded upon (not entered) because the submissions clearly did not meet the minimum content requirements for an appeal.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for free legal aid was rejected because there was no valid appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The collection of court fees was waived due to the circumstances, despite the lack of a valid appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_124/2021

Urteil vom 8. März 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt

des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 12. Januar 2021 (AB.2020.00003).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. Februar 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 12. Januar 2021,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 18. Februar 2021 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die weitere Eingabe des Beschwerdeführers vom 27. Februar 2021 (Poststempel), worin er u.a. um unentgeltliche Prozessführung ersucht,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 V 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; 140 III 264 E. 2.3 S. 266), und in Bezug auf die Verletzung von Grundrechten erhöhte Anforderungen an die Begründungspflicht bestehen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53),

dass die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, dass die Anrechnung von Betreuungsgutschriften (vgl. Art. 29septies AHVG) nicht von der Beitragspflicht gemäss Art. 3 AHVG befreie, Verzugszinsen verschuldensunabhängig geschuldet seien ( Art. 26 Abs. 1 ATSG ; BGE 134 V 202 E. 3.3.1 S. 206) und bezüglich der rückwirkenden Beitragsforderungen auch kein Anwendungsfall des Vertrauensschutzes ( Art. 9 BV ; BGE 143 V 95 E. 3.6.2 S. 103) vorliege,

dass der Beschwerdeführer sich zwar auf gegenteilige Standpunkte stellt, indessen nicht (substanziiert) darlegt, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass die Eingaben des Beschwerdeführers daher den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Prozessführung ausscheidet ( Art. 64 Abs. 1 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass es dem Beschwerdeführer im Übrigen unbenommen ist, bei der Beschwerdegegnerin ein Gesuch um Herabsetzung resp. Erlass von Beiträgen (vgl. Art. 11 AHVG ) zu stellen,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, III. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. März 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann