Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal for Insufficient Substantive Criticism
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the social insurance court regarding disability insurance. The individual contested the ruling from November 12, 2014, asserting that the court failed to consider a medical evaluation in their decision-making process. However, the submitted complaint did not adequately meet the required legal standards, as it lacked specific arguments detailing how the previous ruling violated federal law or how the findings of fact were incorrect. Consequently, the tribunal indicated that the complaint was insufficient to warrant further consideration, leading to the dismissal of the request for legal assistance and the decision not to impose any court fees.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 16 Abs. 1 ATSG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal for Insufficient Substantive Criticism: The individual contested the ruling from November 12, 2014, asserting that the court failed to consider a medical evaluation in their decision-making process. However, the submitted complaint did not adequately meet the required legal standards, as it lacked specific arguments detailing how the previous ruling violated federal law or how the findings of fact were incorrect. Consequently, the tribunal indicated that the complaint was insufficient to warrant further consideration, leading to the dismissal of the request for legal assistance and the decision not to impose any court fees.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure due to formal deficiencies.
The request for free legal aid was rejected because the appeal was not admitted.
The court waived the collection of court fees due to the circumstances (no costs imposed).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_12/2015
Urteil vom 30. Januar 2015
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Keel Baumann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. November 2014.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 6. Januar 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. November 2014,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),
dass es ebenfalls nicht ausreicht, in der Beschwerdeschrift bloss die Rechtsstandpunkte zu bekräftigen, welche bereits im kantonalen Verfahren eingenommen wurden ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116),
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt, da sie zwar einen rechtsgenüglichen Antrag enthält, den Ausführungen aber nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - so weit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (offensichtlich unrichtig, unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass die in der Beschwerdeschrift erhobene Behauptung, wonach die Vorinstanz die Beurteilungen des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, nicht berücksichtigt habe, offenkundig aktenwidrig ist (vgl. insbesondere E. 4.3.3 des vorinstanzlichen Entscheides),
dass sich die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit (auch bei vorgerücktem Alter; BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 460) bezogen auf einen
ausgeglichenen Arbeitsmarkt beurteilt ( Art. 16 Abs. 1 ATSG ; BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.; Urteil 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.1), weshalb das unsubstantiierte Vorbringen der Versicherten, ihre Restarbeitsfähigkeit wäre "realistischerweise" wirtschaftlich nicht verwertbar, ins Leere geht,
dass die Beschwerdeführerin die Ermittlung des Invalideneinkommens in der bei der Vorinstanz eingereichten Beschwerde im Übrigen (d.h. abgesehen von der ihr zugrunde gelegten Arbeitsunfähigkeit) überhaupt nicht thematisiert hat, weshalb ihr Einwand betreffend den Abzug vom Tabellenlohn als neues Vorbringen unbeachtlich ist ( Art. 99 Abs. 1 BGG ),
dass mithin sämtliche Einwände, soweit überhaupt sachbezüglich, nicht geeignet sind darzutun, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ),
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. Januar 2015
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann