Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_115/2020 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Supplementary AHV/IV Benefits Due to Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 9C_115/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Aargau. The issue at hand was related to the eligibility and provision of supplementary benefits to the Old Age and Survivors Insurance (AHV/IV). The appellant failed to report an increase in her husband's income and a reduction in mortgage interest, which was a requirement for eligibility review. The authorities viewed this omission as grossly negligent, disqualifying her from receiving benefits under the good faith requirement. The complaint did not meet the formal requirements for an appeal, as it only reiterated the appellant's perspective without adequately addressing specific errors in the earlier ruling.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Supplementary AHV/IV Benefits Due to Insufficient Substantiation: The issue at hand was related to the eligibility and provision of supplementary benefits to the Old Age and Survivors Insurance (AHV/IV). The appellant failed to report an increase in her husband's income and a reduction in mortgage interest, which was a requirement for eligibility review. The authorities viewed this omission as grossly negligent, disqualifying her from receiving benefits under the good faith requirement. The complaint did not meet the formal requirements for an appeal, as it only reiterated the appellant's perspective without adequately addressing specific errors in the earlier ruling.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Ergänzungsleistungen zur AHV Leistungskürzung ergänzender Sachverhalt grobe Fahrlässigkeit nachträgliche Eingabe Entscheidungen auf medizinischem Gebiet

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The Federal Tribunal decided not to enter judgment on the appeal because the reasons were manifestly insufficient, according to this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_115/2020

Urteil vom 19. Februar 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Huber.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 23. Dezember 2019 (VBE.2019.258).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 3. Februar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. Dezember 2019,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 4. Februar 2020, worin A.________ aufgefordert wurde, den vorinstanzlichen Entscheid bis am 14. Februar 2020 beizubringen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),

in die am 7. Februar 2020 (Poststempel) erfolgte Zustellung des kantonalen Entscheids,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 11. Februar 2020 mit dem angebrachten Hinweis auf die gesetzlichen Anforderungen an Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) sowie auf die nur innert der Beschwerdefrist bestehende Verbesserungsmöglichkeit,

in die daraufhin dem Bundesgericht zugestellte Eingabe der A.________ vom 14. Februar 2020 (Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen),

dass sich die Beschwerdeführerin darauf beschränkt, ihre eigene Sichtweise wiederzugeben, ohne aufzuzeigen, was darauf hindeuten würde, die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts sei im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die vorinstanzliche Erwägung, wonach die Beschwerdeführerin die Erhöhung des Erwerbseinkommens ihres Ehemannes sowie die Reduktion der Hypothekarzinsen nicht gemeldet habe, und sie hätte erkennen müssen, dass das Unterlassen der Meldung unter den konkreten Umständen als grobfahrlässiges Verhalten angenommen werde, das den guten Glauben als Erlassvoraussetzung von vornherein ausschliesse,

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Begründung offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Februar 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Huber