Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_115/2013 KI-generiert

Department of the Interior v. Insured Person (Interlocutory Decision on Nursing Benefits)

Geschäftsnummer 9C_115/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding health insurance between a governmental department and an individual. The individual filed a complaint against a previous decision made by the insurance court that required further clarification regarding healthcare services provided to her. The insurance court had partially upheld the individual's appeal, compelling the insurance institution to conduct additional investigations and issue a new ruling. The higher court, however, classified this as an interim decision rather than a final ruling and ultimately decided not to proceed with the complaint, noting that it did not present the potential for irreparable harm nor save significant time or costs, thus extending the duration of the proceedings without just cause.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 92 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Department of the Interior v. Insured Person (Interlocutory Decision on Nursing Benefits): The individual filed a complaint against a previous decision made by the insurance court that required further clarification regarding healthcare services provided to her. The insurance court had partially upheld the individual's appeal, compelling the insurance institution to conduct additional investigations and issue a new ruling. The higher court, however, classified this as an interim decision rather than a final ruling and ultimately decided not to proceed with the complaint, noting that it did not present the potential for irreparable harm nor save significant time or costs, thus extending the duration of the proceedings without just cause.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Zwischenentscheid Versicherungsleistungen Prozessleitung Entscheidungen auf medizinischem Gebiet nicht wiedergutzumachender Nachteil sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used for the decision not to enter upon the appeal in the simplified procedure because the decision under review was deemed an inadmissible interim decision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to decide that no court costs shall be levied for the current proceedings.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)

BGE 144 V 280
Cantonal Obligation to Cover Excess Nursing Home Costs Exceeding Ceiling Rates
«…Departement des Innern des Kantons St. Gallen erhobenen Beschwerden trat das Bundesgericht mit Urteilen 9C_92/2013 und 9C_115/2013 vom 15. Februar 2013 nicht ein. A.b In Umsetzung verschiedener Korrekturmassnahmen verfügte die Ausgleichskasse am 27.…»
9C_446/2017 (2018-07-20)
Swiss Federal Supreme Court on Cantonal Limits for Nursing Care Rest Financing Costs
«…Departement des Innern des Kantons St. Gallen erhobenen Beschwerden trat das Bundesgericht mit Urteilen 9C_92/2013 und 9C_115/2013 vom 15. Februar 2013 nicht ein. A.b. In Umsetzung verschiedener Korrekturmassnahmen verfügte die Ausgleichskasse am 27…»
KV.2015.2 (2017-05-02) · sg
Appeal on Residual Long-Term Care Financing and Cantonal Maximum Rates
«…der SVA und des Departements des Innern des Kantons St. Gallen nicht ein (Urteile vom 15. Februar 2013, 9C_92/2013 und 9C_115/2013, SVA-act. II-2 f.). Aufgrund von Änderungen der Pflegetaxe fanden mehrere Neuberechnungen des Anspruchs auf Restfinanzi…»
KV.2015.2 (2017-05-02) · sg
Appeal on Long-Term Care Cost Coverage vs. Cantonal Maximums
«…der SVA und des Departements des Innern des Kantons St. Gallen nicht ein (Urteile vom 15. Februar 2013, 9C_92/2013 und 9C_115/2013, SVA-act. II-2 f.). Aufgrund von Änderungen der Pflegetaxe fanden mehrere Neuberechnungen des Anspruchs auf Restfinanzi…»
KV.2012.9 (2012-12-17) · sg
Federal Limit on Long-Term Care Cost Sharing Exceeds Cantonal Mandate
«…chts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2012, KV 2012/9).Bestätigt durch Urteile des Bundesgerichts 9C_92/2013 und 9C_115/2013Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerich…»
KV.2012.9 (2012-12-17) · sg
Social Insurance Benefit Calculation and Cantonal Rate Limits
«…chts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2012, KV 2012/9).Bestätigt durch Urteile des Bundesgerichts 9C_92/2013 und 9C_115/2013Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerich…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_115/2013

Urteil vom 15. Februar 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

Departement des Innern des Kantons St. Gallen, Regierungsgebäude, 9001 St. Gallen,

Beschwerdeführer,

gegen

D.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Eugen David,

Beschwerdegegnerin,

Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2012.

Nach Einsicht

in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2012 und die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 31. Januar 2013 (Postaufgabe),

in Erwägung,

dass gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, soweit sie nicht die Zuständigkeit oder Ausstandsbegehren im Sinne von Art. 92 BGG betreffen, nur mit Beschwerde angefochten werden können, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),

dass die Vorinstanz die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen in teilweiser Gutheissung der von der Versicherten gegen den Einspracheentscheid vom 13. Juli 2012 eingereichten Beschwerde verpflichtet hat, hinsichtlich der gegenüber der Versicherten erbrachten Pflegeleistungen ergänzende Abklärungen im Sinne der Erwägungen zu treffen und hernach neu zu verfügen,

dass somit entgegen der in der Beschwerde (S. 2) geäusserten Auffassung nicht ein Endentscheid, vielmehr ein Zwischenentscheid nach Art. 93 Abs. 1 BGG vorliegt, der das Verfahren nicht abschliesst (zum Begriff des Zwischenentscheides siehe BGE 133 V 477 E. 4. S. 480 ff.),

dass die Gutheissung der Beschwerde nicht geeignet ist, einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren zu ersparen und weder geltend gemacht wird noch ersichtlich ist, inwiefern der Zwischenentscheid des kantonalen Gerichts einen irreparablen Nachteil bewirken könnte, führt er doch lediglich zu einer Verlängerung des Verfahrens, welche dieses Kriterium nicht zu begründen vermag ( BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

1. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

2. Dieses Urteil wird den Parteien, der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Februar 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Widmer