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9C_108/2025 KI-generiert

Dispute Over Unpaid Health Insurance Premiums and Mootness of Federal Appeal

Geschäftsnummer 9C_108/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Dispute Over Unpaid Health Insurance Premiums and Mootness of Federal Appeal The case concerns a dispute over unpaid health insurance premiums and cost-sharing amounts, where the cantonal social insurance court lifted the appellant's objection to a debt enforcement proceeding initiated by the insurer for CHF 15,527.25 plus interest, finding the debts to be owed based on lack of concrete contestation and accurate calculation of cost-sharing, late-payment charges, and collection fees. The appellant sought to have the federal appeal proceedings dismissed as moot, alleging that the insurer had already deleted the debt enforcement before the cantonal decision was rendered and the remaining debt was paid; however, the Federal Court declined to rule on the merits because the appellant failed to provide supporting evidence or sufficient legal reasoning to justify this claim as a new fact arising specifically from the lower court's decision, thus failing to meet the required standards for a properly substantiated submission under Article 42 paras. 1 and 2 of the Federal Supreme Court Act.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 89 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Dispute Over Unpaid Health Insurance Premiums and Mootness of Federal Appeal: The appellant sought to have the federal appeal proceedings dismissed as moot, alleging that the insurer had already deleted the debt enforcement before the cantonal decision was rendered and the remaining debt was paid; however, the Federal Court declined to rule on the merits because the appellant failed to provide supporting evidence or sufficient legal reasoning to justify this claim as a new fact arising specifically from the lower court's decision, thus failing to meet the required standards for a properly substantiated submission under Article 42 paras. 1 and 2 of the Federal Supreme Court Act.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Krankenversicherungsprämien sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Betreibungsforderung Verzugskosten Auferlegung von Verfahrenskosten Überversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The Tribunal decided not to enter upon the appeal based on this procedural standard.

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

While not explicitly in the final orders (1., 2., 3.), the reasoning cites this article to explain the lack of sufficient substantiation for the appeal regarding the procedural aspect of mootness, which leads to the decision not to enter upon the appeal in Art. 108 BGG. However, following the strict rule to only include provisions cited in the actual dispositive orders (1., 2., 3.), only procedural or cost articles explicitly listed there are included. Art. 42 BGG is mentioned in the considerations leading up to the decision, but not in the final enumerated orders.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The Tribunal waived the collection of court fees in the dispositive.

Art. 89 Abs. 1 BGG

This article regarding the standing to appeal is mentioned in the considerations but not explicitly cited in the final dispositive orders (1., 2., 3.).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_108/2025

Urteil vom 4. März 2025

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Moser-Szeless, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 28. November 2024 (KV.2024.8).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 28. November 2023 weist das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt die Beschwerde von A.________ gegen einen Einspracheentscheid der SWICA Gesundheitsorganisation vom 24. Juni 2024 ab, soweit es darauf eintritt. Es hebt den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Basel-Stadt für den Betrag von Fr. 15'527.25 (zuzüglich 5 % Verzugszins von Fr. 846.85 auf Fr. 13'899.60 seit dem 30. Januar 2024) auf. Mit dem kantonal angefochtenen Einspracheentscheid hatte die Beschwerdegegnerin als obligatorischer Krankenversicherer den Rechtsvorschlag der Versicherten gegen Zahlungsbefehle betreffend ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen beseitigt. Das Sozialversicherungsgericht erwägt (angefochtenes Urteil E. 4.2), die Beschwerdeführerin erhebe keine konkreten Rügen, was die in Betreibung gesetzten Forderungen (Prämien für Januar bis Dezember 2023 sowie diverse Kostenbeteiligungen) betreffe. Insbesondere mache sie nicht geltend, dass die fraglichen Forderungen zu Unrecht in Betreibung gesetzt worden seien. In den Akten fänden sich keine Hinweise auf eine unkorrekte Berechnung der Kostenbeteiligungen. Die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Forderungen seien als geschuldet zu betrachten. Weiter seien die in Rechnung gestellten Mahnspesen und Inkassogebühren nicht zu beanstanden.

A.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, das "Verfahren KV.2024.8 und Urteil vom 28.11.2024" sei als gegenstandslos abzuschreiben (Eingabe vom 6. Februar 2025).

2. Ihren Antrag, das streitbetroffene Verfahren sei als gegenstandslos abzuschreiben, begründet die Beschwerdeführerin damit, die Beschwerdegegnerin habe bereits vor dem angefochtenen Urteil vom 28. November 2024 "die Betreibung Zahlungsbefehl Nr. xxx gelöscht (Erhalt Gutschrift von SWICA, danach verbleibender Rest bezahlt und durch SWICA Betreibung gelöscht) ". Sie wendet sich also nicht gegen die Motive des angefochtenen Entscheids, sondern macht geltend, die in Betreibung gesetzte Schuld, hinsichtlich derer die Vorinstanz den Rechtsvorschlag aufgehoben hat, habe schon zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nicht mehr bestanden. Dazu legt sie keine Belege vor. Für das vorliegende Verfahren vor Bundesgericht ist dies indessen unerheblich, weil neue Tatsachen und Beweismittel ohnehin nur so weit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (

Art. 99 Abs. 1 BGG

). Sollte die Schuld bereits vor Erlass des angefochtenen Urteils getilgt gewesen sein, könnte vor Bundesgericht nur vorgebracht werden, die Vorinstanz habe das kantonale Beschwerdeverfahren zu Unrecht nicht als gegenstandslos abgeschrieben; erstmalig kann Gegenstandslosigkeit hier aber nicht geltend gemacht werden. Insofern fehlt es an der Sachurteilsvoraussetzung einer hinreichenden Begründung (

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

). Damit kann offenbleiben, wie es sich mit dem Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin verhält (vgl.

Art. 89 Abs. 1 BGG

) : Immerhin wäre das angefochtene Urteil ohne Weiteres gegenstandslos, sollte die zugrunde liegende Betreibung tatsächlich hinfällig sein.

3. Auf das Rechtsmittel ist im Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird verzichtet (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. März 2025

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Moser-Szeless

Der Gerichtsschreiber: Traub