Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_1010/2010 KI-generiert

Insured Challenging Refusal of Invalidity Pension Based on Expert Work Capacity Assessment

Geschäftsnummer 9C_1010/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint concerning a request for an invalidity pension. The complainant challenged a decision by the Administrative Court of Bern which addressed their claim for such a pension. The court had previously dismissed a request for free legal assistance, deeming the complaint unlikely to succeed. The Administrative Court based its decision on an interdisciplinary report that stated qualified work was not feasible due to the complainant's hearing impairment, but noted that a light to medium workload adjusted for back ailments was deemed feasible with a 30% reduction in work capacity. The complainant argued that certain medical opinions had been overlooked, yet the prior court’s assessments regarding the complainant's abilities and limitations were upheld as valid. The current ruling concludes that the complaint is without merit.

Legislator-Regeste

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Art. 61 lit. c ATSG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG; Insured Challenging Refusal of Invalidity Pension Based on Expert Work Capacity Assessment: The complainant challenged a decision by the Administrative Court of Bern which addressed their claim for such a pension. The court had previously dismissed a request for free legal assistance, deeming the complaint unlikely to succeed. The Administrative Court based its decision on an interdisciplinary report that stated qualified work was not feasible due to the complainant's hearing impairment, but noted that a light to medium workload adjusted for back ailments was deemed feasible with a 30% reduction in work capacity. The complainant argued that certain medical opinions had been overlooked, yet the prior court’s assessments regarding the complainant's abilities and limitations were upheld as valid. The current ruling concludes that the complaint is without merit.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Invalidenrente) Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Sachverständigengutachten Gehörschaden Einschätzung des Einkommens Experte für berufliche Vorsorge

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG

Used to dismiss the appeal in the simplified procedure because it was obviously unfounded.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs as the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_1010/2010

Urteil vom 4. Februar 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

T.________, vertreten durch

Fürsprecher Ismet Bardakci,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Invalidenrente),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Oktober 2010.

In Erwägung,

dass T.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Oktober 2010 betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente erhoben hat,

dass mit Verfügung vom 30. Dezember 2010 das Gesuch des T.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen worden ist,

dass die Vorinstanz dem interdisziplinären Gutachten des Zentrums Y.________ vom 17. September 2009 Beweiskraft beigemessen und darauf gestützt festgestellt hat, in Bezug auf die Hörfähigkeit qualifizierte Arbeiten kämen nicht in Frage, im Übrigen sei dem Versicherten eine rückenadaptierte leichte bis mittelschwere Tätigkeit in Wechselhaltung im Umfang von 100 % mit um 30 % verminderter Leistungsfähigkeit zumutbar,

dass der Verzicht auf den Beizug eines Ohrenspezialisten und Neurologen den Beweiswert des Gutachtens des Zentrums Y.________ (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) nicht schmälert, weil nicht ersichtlich ist und auch nicht dargelegt wird, inwiefern die Schwerhörigkeit im Gutachten des Zentrums Y.________ ungenügend berücksichtigt worden sein soll, zumal den Experten ein Bericht der HNO-Klinik des Spitals N.________ vom 26. November 2008 vorlag, und weiter der Psychiater des Zentrums Y.________, nachdem er klinisch keine Anhaltspunkte für mnestische Störungen hatte feststellen können, eine testpsychologische Untersuchung durchführte und als deren Resultat leichte kognitive Einschränkungen in seine Einschätzung einbezog,

dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung weder offensichtlich unrichtig sind (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.; SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164, 9C_204/2009 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 135 V 254 ) noch auf einer Verletzung von Bundesrecht beruhen ( Art. 61 lit. c ATSG ; BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich sind ( Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass in Bezug auf die Höhe des leidensbedingten Abzugs vom Invalideneinkommen ( BGE 126 V 75 E. 5b/aa - bb S. 79 f.), welchen die Vorinstanz mit maximal 10 % veranschlagte, eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung (Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung; vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399) auch unter Einbezug der Schwerhörigkeit des Versicherten nicht ersichtlich ist, zumal diese bereits bei der Feststellung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt wurde,

dass die Invaliditätsbemessung im Übrigen nicht angefochten wird,

dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,

dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Februar 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann