Untimely Appeal Dismissed for Lack of Substantiation of Service Date
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding health insurance where the plaintiff challenged a decision by an insurance court in St. Gallen. The central issue was the timeliness of the appeal submitted by the plaintiff, as the court found that the evidence presented, including a return receipt with postmarks, demonstrated that the relevant decision had been duly communicated to the plaintiff on a specific date, which rendered the subsequent appeal untimely. The plaintiff failed to adequately address the evidence regarding the postmarks or to substantiate claims of postal errors, leading the higher court to determine that the appeal did not meet the necessary requirements for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Untimely Appeal Dismissed for Lack of Substantiation of Service Date: Gallen. The central issue was the timeliness of the appeal submitted by the plaintiff, as the court found that the evidence presented, including a return receipt with postmarks, demonstrated that the relevant decision had been duly communicated to the plaintiff on a specific date, which rendered the subsequent appeal untimely. The plaintiff failed to adequately address the evidence regarding the postmarks or to substantiate claims of postal errors, leading the higher court to determine that the appeal did not meet the necessary requirements for consideration.
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KI-generiertUsed to rule that the appeal should not be processed in simplified procedure due to insufficient substantiation.
Used to decide that no court fees shall be levied.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_1006/2009
Urteil vom 15. Dezember 2009
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Ettlin.
Parteien
B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
avanex Versicherungen AG,
Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen
vom 20. Oktober 2009.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 28. November 2009 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. Oktober 2009,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Vorinstanz entscheidwesentlich feststellte, der Rückschein enthalte nicht nur das handschriftlich eingetragene und vom Beschwerdeführer unterschriftlich bestätigte Zustelldatum vom 2. Juli 2009, sondern sei zudem mit zwei Poststempeln der Poststelle R.________ mit gleichem Datum versehen, womit die Eröffnung des am 22. Juni 2009 ergangenen Einspracheentscheids am 2. Juli 2009 hinlänglich bewiesen und die am 3. September 2009 aufgegebene Beschwerde verspätet sei,
dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich in keiner Weise das Datum der Poststempel erörtert, ja diese nicht einmal erwähnt, sondern nur die handschriftliche Datierung als "möglicherweise fehlerhaft" rügt und allgemein von postalischen Fehlleistungen spricht, die ihm bei Zustellungen innert der letzten 15 Monate aufgefallen seien, womit er sich nicht mit dem laut angefochtenem Entscheid bereits durch eigenhändige Unterschrift und Poststempel auf dem Rückschein erbrachten Beweis des Eröffnungszeitpunkts auseinandersetzt,
dass die Eingabe damit den Begründungsanforderungen nicht genügt, weil keine Beschwerdeführung gegen den für das vorinstanzliche Nichteintreten kausalen entscheidwesentlichen Punkt vorliegt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. Dezember 2009
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Ettlin