Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_1001/2010 KI-generiert

Remission of Minimum Contributions for Non-Employed Person

Geschäftsnummer 9C_1001/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual, who has been affiliated with the social insurance institution as a non-employed person since 2004, requested the waiver of minimum contributions for the years 2007 and 2008, having previously received a waiver for the years 2004 to 2006. The social insurance institution denied this request, arguing that a waiver could only be granted in cases of significant poverty and receipt of social assistance, criteria the individual did not meet since he had not received social assistance since 2007. The individual appealed the decision, which was subsequently overturned by the cantonal social insurance court, leading to a remand for further examination of the waiver request. The individual then filed a public law complaint, but the Federal Tribunal found the appeal inadmissible based on relevant legal provisions.

Legislator-Regeste

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Art. 11 Abs. 1 AHVG, Art. 83 lit. m BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Remission of Minimum Contributions for Non-Employed Person: The social insurance institution denied this request, arguing that a waiver could only be granted in cases of significant poverty and receipt of social assistance, criteria the individual did not meet since he had not received social assistance since 2007. The individual appealed the decision, which was subsequently overturned by the cantonal social insurance court, leading to a remand for further examination of the waiver request. The individual then filed a public law complaint, but the Federal Tribunal found the appeal inadmissible based on relevant legal provisions.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Mindestbeitrag Sozialhilfe Steuererlass beitragslose Sozialleistung Beitragsfestsetzung anrechenbares Einkommen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to obvious inadmissibility based on the procedural nature of the decision.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Applied to waive the levying of court fees under the particular circumstances of the case.

Art. 83 lit. m BGG

Cited to establish that the appeal in public law matters is inadmissible against decisions concerning the deferral or waiver of contributions.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_1001/2010

Urteil vom 28. Januar 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Scartazzini.

Verfahrensbeteiligte

G.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 19. Oktober 2010.

In Erwägung,

dass der 1983 geborene G.________ seit 1. Januar 2004 der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als Nichterwerbstätiger angeschlossen ist,

dass der Versicherte die Ausgleichskasse mit Eingaben vom 22. Januar 2008 und 15. Januar 2009 um Erlass der rechtskräftig verfügten Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 ersuchte unter Hinweis darauf, dass sie ihm für die Jahre 2004 bis 2006 bereits einen Beitragserlass gewährt habe,

dass die Ausgleichskasse mit Verfügungen vom 7. April und 5. Mai 2009 sowie mit bestätigendem Einspracheentscheid vom 1. Juli 2009 den Erlass der Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 verweigert hat mit der Begründung, ein Erlass könne nur gewährt werden, wenn die versicherte Person in grosser Armut lebe und Sozialhilfe beziehe, was im vorliegenden Fall nicht zutreffe, weil der Versicherte seit 2007 keine Sozialhilfe mehr beziehe,

dass der Versicherte dagegen Beschwerde erhoben hat mit dem Antrag, die Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 seien ihm zu erlassen,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. Oktober 2010 den Einspracheentscheid vom 1. Juli 2009 aufgehoben und die Sache an die Ausgleichskasse zurückgewiesen hat, damit sie nach vollständiger Abklärung des Sachverhalts über das Gesuch des Beschwerdeführers um Erlass der Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008 neu befinde,

dass G.________ am 3. Dezember 2010 (Poststempel) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führt mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Befinden des kantonalen Gerichts über das Gesuch um Erlass der Mindestbeiträge für die Jahre 2007 und 2008,

dass gegen Entscheide über die Stundung oder den Erlass von Abgaben ( Art. 11 Abs. 1 AHVG ) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht unzulässig ist ( Art. 83 lit. m BGG ; Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, N 84 zu Art. 83; vgl. Urteil 9C_690/2007 vom 26. November 2007), sodass bereits aus diesem Grund auf die Beschwerde infolge offensichtlicher Unzulässigkeit ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ) nicht einzutreten ist,

dass auf die Beschwerde vom 3. Dezember 2010 auch als subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) nicht einzutreten ist, da offensichtlich keine qualifiziert begründete Verfassungsrüge ( Art. 106 Abs. 2 BGG ) gegen den vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid erhoben wird, der im Übrigen gar nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers lautet,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Januar 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Scartazzini