Federal Supreme Court Rejects Revision Based on Procedural Non-Entry Finding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a revision request against a Swiss Federal Tribunal decision dated 14th June 2021. The tribunal had previously dismissed the individual's appeal due to formal deficiencies, specifically the failure to meet legal requirements in its reasoning. The revision request claimed that the court misinterpreted medical reports, and the individual submitted two new documents to support their claim. However, the request did not effectively demonstrate a valid revision ground under Swiss law, as it failed to address the original reasons for the court's non-acceptance of the appeal. The tribunal noted that the new documents and arguments did not pertain to the issues that led to the dismissal of the original case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 i.V.m, Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Rejects Revision Based on Procedural Non-Entry Finding: The tribunal had previously dismissed the individual's appeal due to formal deficiencies, specifically the failure to meet legal requirements in its reasoning. The revision request claimed that the court misinterpreted medical reports, and the individual submitted two new documents to support their claim. However, the request did not effectively demonstrate a valid revision ground under Swiss law, as it failed to address the original reasons for the court's non-acceptance of the appeal. The tribunal noted that the new documents and arguments did not pertain to the issues that led to the dismissal of the original case.
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KI-generiertUsed to rule that the revision application was inadmissible because it lacked a proper justification.
Used to impose the court costs on the applicant as per the outcome of the decision.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8F_6/2022
Urteil vom 5. September 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Bundesrichter Maillard, Bundesrichterin Heine,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 14. Juni 2021 (8C_389/2021).
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht trat am 14. Juni 2021 auf die von A.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 12. April 2021 erhobene Beschwerde aus formellen Gründen nicht ein (Urteil 8C_389/2021). Dagegen wendet sich der Gesuchsteller mit einem Revisionsgesuch vom 14. Juli 2022. Darin macht er geltend, das Bundesgericht habe Arztberichte falsch interpretiert und reicht hierfür zwei neue Schriftstücke ein, die dies belegen sollen.
2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich um ein Nichteintretensurteil, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen.
3. Das Bundesgericht fällte am 14. Juni 2021 ein Nichteintretensurteil, weil die Beschwerde keine den gesetzlichen Formerfordernissen genügende Begründung enthielt. Diese formellrechtliche Würdigung lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen. Kritik an der rechtlichen Behandlung der damaligen Beschwerde ist im Revisionsverfahren unzulässig. Der Gesuchsteller zeigt in seiner Eingabe vom 14. Juli 2022 nicht im Ansatz auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensurteil und den dieses begründenden Erwägungen einen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG gesetzt haben könnte. Seine Vorbringen zielen ungeachtet des ohnehin geltenden Novenverbots (dazu: Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG , Urteil 8F_5/2022 vom 6. Juli 2022 E. 2 mit Hinweisen) allesamt an der Sache vorbei.
4. Da das Revisionsgesuch einer tauglichen Begründung entbehrt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), kann darauf nicht eingetreten werden.
5. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemäss dem Gesuchsteller zu überbinden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
6. Weitere Eingaben dieser Art in der gleichen Sache werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 5. September 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel