Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8F_5/2021 KI-generiert

Swiss Conference of Cantonal Directors of Education v. Federal Court (Request for Revision Denied)

Geschäftsnummer 8F_5/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Tribunal addressed a case concerning a revision request filed by the Swiss Conference of Cantonal Education Directors (EDK) regarding an earlier court decision. The EDK initially appealed a decision of the Bern Administrative Court from February 16, 2021, to the Federal Tribunal, but the Tribunal did not admit the appeal due to its delayed submission. Subsequently, the EDK sought a revision of this April 12, 2021, decision, claiming the Federal Tribunal overlooked the fact that the Bern court's decision was delivered via registered mail rather than "A-Post Plus." However, the Federal Tribunal had taken note of the delivery method, and thus, no legitimate ground for revision was found. The Tribunal emphasized that revision requests cannot be used to reargue cases and affirmed its prior decision. The Tribunal imposed court costs on the EDK.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Swiss Conference of Cantonal Directors of Education v. Federal Court (Request for Revision Denied): The EDK initially appealed a decision of the Bern Administrative Court from February 16, 2021, to the Federal Tribunal, but the Tribunal did not admit the appeal due to its delayed submission. Subsequently, the EDK sought a revision of this April 12, 2021, decision, claiming the Federal Tribunal overlooked the fact that the Bern court's decision was delivered via registered mail rather than "A-Post Plus." However, the Federal Tribunal had taken note of the delivery method, and thus, no legitimate ground for revision was found. The Tribunal emphasized that revision requests cannot be used to reargue cases and affirmed its prior decision. The Tribunal imposed court costs on the EDK.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Eröffnung des Entscheids neues rechtliches Vorbringen verspätete Eingabe verwaltungsrechtlicher Widerruf tatsächliche Begründung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the final order to impose court costs on the applicant due to the outcome of the proceedings.

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«…1). Ein dagegen gerich- tetes Revisionsgesuch der EDK wies das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Juni 2021 ab (Verfahren 8F_5/2021). D. In der Folge verneinte die Rekurskommission EDK/GKD mit Entscheid vom 20. Oktober 2021 ihre Zuständigkeit und…»
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«…ericht kann darauf nur zurückkommen, wenn einer der in Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (Urteil 8F_5/2021 vom 15. Juni 2021 E. 1 mit Hinweisen). 2. Es obliegt der um Revision des Urteils ersuchenden Person, den Revisionsgrund…»
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«…ericht kann darauf nur zurückkommen, wenn einer der in Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (Urteil 8F_5/2021 vom 15. Juni 2021 E. 1 mit Hinweisen). 3. Es obliegt an der um Revision des Urteils ersuchenden Person, den Revisionsgr…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8F_5/2021

Urteil vom 15. Juni 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Bundesrichterinnen Heine, Viscione,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Schweizerische Konferenz

der kantonalen Erziehungsdirektoren,

Gesuchstellerin,

gegen

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Cristian Torrado,

Gesuchsgegner.

Gegenstand

Öffentliches Personalrecht,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 12. April 2021 (8C_249/2021, 100.2020.402U).

Sachverhalt:

Am 29. März 2021 erhob die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil 100.2020.402U des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Februar 2021. Mit Urteil 8C_249/2021 vom 12. April 2021 trat das Bundesgericht aufgrund verspäteter Beschwerdeführung auf die Beschwerde nicht ein.

Am 10. Mai 2021 lässt die EDK um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 8C_249/2021 vom 12. April 2021 ersuchen.

Es wird kein Schriftenwechsel durchgeführt.

Erwägungen:

1. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Eine Beschwerde gegen ein bundesgerichtliches Urteil sieht das Gesetz nicht vor. Das Bundesgericht kann auf ein Urteil nur zurückkommen, soweit ein gesetzlicher Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG gegeben ist. Der Gesuchsteller muss einen solchen anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind. Ob im konkreten Fall ein Grund zur Revision vorliegt, ist keine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung. Allerdings gelten auch für die Revision die in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genannten Anforderungen. Die Begehren sind demnach zu begründen, das heisst, es ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern einer der in Art. 121 ff. BGG genannten Revisionsgründe bzw. eine entsprechende Rechtsverletzung vorliegen soll. Hingegen kann die Revision nicht dazu dienen, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des strittigen bundesgerichtlichen Entscheides zu verlangen (Urteil 8F_12/2020 vom 22. September 2020 E. 1 mit Hinweis).

2. Die Gesuchstellerin beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG , wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Ein Versehen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG liegt vor, wenn eine Tatsache oder ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder mit einem falschen Wortlaut wahrgenommen worden ist (Urteil 5F_24/2018 vom 1. Juli 2019 E. 1). Die Gesuchstellerin macht geltend, im Urteil 8C_249/2021 vom 12. April 2021 habe das Bundesgericht übersehen, dass das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Februar 2021 der Gesuchstellerin per eingeschriebener Postsendung und nicht mit der Versandmethode "A-Post Plus" zugestellt wurde.

3. Entgegen der Ansicht der Gesuchstellerin hat das Bundesgericht im Urteil 8C_249/2021 vom 12. April 2021 berücksichtigt, dass das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern mittels eingeschriebenem Brief versandt wurde. Im genannten Urteil wurde ausgeführt, dass die dargelegten Grundsätze betreffend Eröffnung eines Entscheids ungeachtet der Art der Zustellung gelten. Ein Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG ist somit nicht ausgewiesen.

4. Soweit die Gesuchstellerin den Nichteintretensentscheid im Urteil 8C_249/2021 vom 12. April 2021 materiell diskutiert, ist darauf nicht näher einzugehen (vgl. E. 1 in fine hievor; Urteil 8F_4/2019 vom 13. März 2019 E. 2).

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Gesuchstellerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1000.- werden der Gesuchstellerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und der Rekurskommission EDK/GDK schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Juni 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel