Applicants' Revision Inadmissible Due to Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal for a revision against a prior judgment issued by the Swiss Federal Tribunal regarding social assistance. The applicants, having not observed the court's order to pay a cost advance within the stipulated timeframe, submitted a new application for free legal assistance alongside their revision request. However, their application for the costs exemption was denied due to perceived hopelessness and they failed to meet the court's requirements, resulting in the tribunal deciding not to proceed with the revision request and imposing reduced court costs on the applicants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicants' Revision Inadmissible Due to Failure to Pay Cost Advance: The applicants, having not observed the court's order to pay a cost advance within the stipulated timeframe, submitted a new application for free legal assistance alongside their revision request. However, their application for the costs exemption was denied due to perceived hopelessness and they failed to meet the court's requirements, resulting in the tribunal deciding not to proceed with the revision request and imposing reduced court costs on the applicants.
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KI-generiertThe application for revision was not processed because the cost deposit was not paid, as mandated by this article.
The costs of the federal proceedings were imposed on the applicants.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8F_3/2015
Urteil vom 19. Mai 2015
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Bundesrichter Ursprung, Bundesrichterin Heine,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
A.________ und B.________,
Gesuchsteller,
gegen
Einwohnergemeinde Wichtrach, vertreten durch den Regionalen Sozialdienst Wichtrach und Umgebung, Schulhausstrasse 3, 3114 Wichtrach,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Revision),
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 8C_156/2015 vom 18. März 2015.
Nach Einsicht
in das Revisionsgesuch der A.________ und des B.________ vom 14. April 2015 (Poststempel) gegen das Urteil 8C_156/2015 vom 18. März 2015, mit welchem das Schweizerische Bundesgericht auf die Beschwerde vom 28. Februar 2015 mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten war,
in die Verfügung vom 16. April 2015, mit welcher das Bundesgericht A.________ und B.________ zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.- bis spätestens am 1. Mai 2015 aufgefordert hatte,
in das daraufhin eingereichte Gesuch vom 17. April 2015 (Poststempel) um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Prozessführung,
in die Zwischenverfügung vom 23. April 2015, mit welchem dieses Gesuch zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen und den Gesuchstellern zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 500.- eine Nachfrist von 14 Tagen seit Empfang dieser Verfügung gesetzt wurde, ansonsten auf das Revisionsgesuch aus diesem Grunde nicht eingetreten werde,
in die nach erfolgtem Empfang der vorgenannten Verfügung am 29. April 2015 dem Bundesgericht am 6. Mai 2015 zugestellte Eingabe der Gesuchsteller,
in Erwägung,
dass die Gesuchsteller den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet haben, sondern mit Eingabe vom 6. Mai 2015 (Poststempel) bloss ein weiteres Gesuch um Befreiung von den Gerichtskosten bzw. um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung unter Erneuerung ihres bereits am 14. April 2015 eingereichten Revisionsgesuchs stellen,
dass gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG androhungsgemäss auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist und den Gesuchstellern in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BGG die (reduzierten) Gerichtskosten aufzuerlegen sind,
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden den Gesuchstellern auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 19. Mai 2015
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Leuzinger
Der Gerichtsschreiber: Batz