Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8F_18/2008 KI-generiert

Petition for Revision of Invalidity Insurance Decision Dismissed Based on Time-Barred and Undue Claims

Geschäftsnummer 8F_18/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a revision request submitted against a previous ruling concerning disability insurance. The applicant sought to invoke grounds for revision based on the alleged oversight of significant facts not considered in the earlier judgment. The court noted that the revision request did not meet the required conditions and was filed outside the permissible timeframe. Additionally, the applicant presented a new argument regarding the lack of a specific medical certification for a consulting doctor, which the court found unconvincing, as it should have been known during the prior proceedings. Consequently, the request for revision was dismissed, and costs were imposed on the applicant.

Legislator-Regeste

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Art. 121 lit. d BGG, Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 127 BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petition for Revision of Invalidity Insurance Decision Dismissed Based on Time-Barred and Undue Claims: The applicant sought to invoke grounds for revision based on the alleged oversight of significant facts not considered in the earlier judgment. The court noted that the revision request did not meet the required conditions and was filed outside the permissible timeframe. Additionally, the applicant presented a new argument regarding the lack of a specific medical certification for a consulting doctor, which the court found unconvincing, as it should have been known during the prior proceedings. Consequently, the request for revision was dismissed, and costs were imposed on the applicant.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Revision eines Entscheids Verwirkung des Revisionsgesuchs Klageänderung Verfassungswidrigkeit Wiedererwägung durch den Versicherer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 7 BGG

Applied to justify the dismissal of the revision application based on vexatious litigation conduct, although the actual order is to dismiss 'insofar as it is admissible' (which implies procedural inadmissibility or rejection on merits).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The provision was applied to order the applicant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8F_18/2008

Urteil vom 8. Dezember 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Bundesrichter Lustenberger, nebenamtliche Bundesrichterin Buerki Moreni,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

B.________, Gesuchsteller,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Revisionsgesuch gegen das Urteil I 353/03

vom 16. Dezember 2003.

Nach Einsicht

in das Revisionsgesuch vom 24. Oktober 2008 (Poststempel) gegen das Urteil I 353/03 vom 16. Dezember 2003,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht dem Gesuchsteller bereits wiederholt dargelegt hat, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit einerseits auf ein Revisionsgesuch eingetreten und andererseits gegebenenfalls dieses gutgeheissen werden kann (Urteile 8F_6/2008 vom 9. Juni 2008 und 8F_12/2008 vom 3. Oktober 2008),

dass sich der Gesuchsteller erneut auf Art. 121 lit. d BGG beruft, wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat,

dass dieser Revisionsgrund nicht innert der gemäss Art. 124 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 121 lit. d BGG hierfür vorgegebenen Rechtsmittelfrist von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des auf dem Revisionswege angefochtenen Urteils I 353/03 vom 16. Dezember 2003 beim Bundesgericht geltend gemacht worden ist ( Art. 44 - 48 BGG ),

dass deshalb auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, soweit sich der Gesuchsteller auf Art. 121 lit. d BGG beruft,

dass der Gesuchsteller singemäss Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG anruft, indem er geltend macht, gestützt auf den Ärzteindex vom 24. Oktober 2008 neu und erstmals das Fehlen des Fachausweises für Sonographie von Dr. med. W.________ zum Zeitpunkt der Durchführung des beanstandeten polydisziplinären Gutachtens vom 23. März 2003 erkannt zu haben,

dass indessen nicht einsichtig ist, weshalb diese Tatsache bei hinreichender Sorgfalt dem Gesuchsteller bzw. seinem damaligen Rechtsvertreter nicht bereits im früheren Verfahren hätte bekannt sein können, was aber Voraussetzung wäre, damit auf ein auf Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG basierendes Revisionsgesuch eingetreten werden könnte, worauf bereits im Urteil 8F_6/2008 vom 9. Juni 2008 E. 3 hingewiesen worden ist,

dass im Umstand des fehlenden Fachausweises für Sonographie von Dr. med. W.________ zum Zeitpunkt der Durchführung des vom Gesuchsteller beanstandeten polydisziplinären Gutachtens vom 23. März 2003 ohnehin keine Tatsache zu erblicken wäre, die geeignet sein könnte, die tatbeständliche Grundlage des angefochtenen Urteils zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer andern Entscheidung zu führen,

dass die Angelegenheit ohne Durchführung eines Schriftenwechsels ( Art. 127 BGG ) zu erledigen ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

dass der Gesuchsteller mit Blick auf die innert knapp sechs Monaten wiederholt und immer wieder das selbige Gutachten zum Gegenstand haltenden, unbegründeten Revisionsgesuche auf Art. 42 Abs. 7 BGG verwiesen sei, wonach das Gericht befugt ist, auf Rechtsschriften, die auf einer querolatorischen Prozessführung beruhen, erst gar nicht einzutreten,

erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Dezember 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel