Request to Reopen Final Judgment and Seek Clarification Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a petitioner, represented by a lawyer, submitted a request for reconsideration and clarification to the Swiss Federal Tribunal against a previous decision. The Federal Tribunal had issued a non-entry ruling on September 23, 2019, regarding an appeal against a decision from the Administrative Court of the Canton of Graubünden. The petitioner sought to reopen the case or, alternatively, requested a more detailed reasoning behind the non-entry decision. The request aimed to address the procedural prerequisites related to disability insurance. The Federal Tribunal evaluated whether the request met the criteria for revision or clarification as stipulated in the Swiss Federal Act on the Federal Supreme Court but ultimately found the application inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 129 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG, Art. 93 BGG; Request to Reopen Final Judgment and Seek Clarification Dismissed: The Federal Tribunal had issued a non-entry ruling on September 23, 2019, regarding an appeal against a decision from the Administrative Court of the Canton of Graubünden. The petitioner sought to reopen the case or, alternatively, requested a more detailed reasoning behind the non-entry decision. The request aimed to address the procedural prerequisites related to disability insurance. The Federal Tribunal evaluated whether the request met the criteria for revision or clarification as stipulated in the Swiss Federal Act on the Federal Supreme Court but ultimately found the application inadmissible.
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KI-generiertInclusion dans le dispositif pour le prononcé des frais de justice.
Le Tribunal prononce le transfert des frais de justice à la partie qui succombe.
Mentionné dans le raisonnement pour justifier le caractère définitif de la décision d'irrecevabilité précédente, mais non cité dans le dispositif final de cette décision (8F/17/2019).
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8F_17/2019
Urteil vom 29. November 2019
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin,
Gesuchstellerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons Graubünden, Ottostrasse 24, 7000 Chur,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Wiedererwägungs- und Erläuterungsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 23. September 2019 (8C_601/2019 (S 19 40)).
Nach Einsicht
in die gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 23. September 2019 gerichtete Eingabe vom 30. Oktober 2019,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 23. September 2019 auf die gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 12. Juli 2019 erhobene Beschwerde nicht eingetreten ist,
dass die Gesuchstellerin mit ihrer Eingabe um Neuaufnahme des von ihr mit Beschwerde vom 13. September 2019 in Gang gesetzten, mit dem Nichteintretensurteil vom 23. September 2019 rechtskräftig ( Art. 61 BGG ) abgeschlossenen Verfahrens 8C_601/2019 ersucht,
dass sie für den Fall, dass dies nicht möglich sei, eine ausführlichere Begründung des Nichteintretensurteils wünscht, es zugleich aber auch einer inhaltlichen Diskussion zuführen will,
dass eine Neuaufnahme des Verfahrens nur nach Massgabe der in Art. 121-123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründe möglich ist,
dass hingegen eine Wiedererwägung ausgeschlossen ist (vgl. Urteile 2F_26/2019 vom 14. November 2019 E. 1.1; 5F_11/2019 vom 25. Oktober 2019 E. 2; 6F_30/2019 vom 11. September 2019 E. 4; je mit Hinweisen, sowie 9F_16/2019 vom 27. August 2019 E. 2.1),
dass ferner die Erläuterung und Berichtigung nach Art. 129 Abs. 1 BGG allein dazu dient, Fehler und Auslassungen bei der Ausformulierung der Entscheidformel, das heisst des Dispositivs, zu korrigieren; eine inhaltliche Korrektur des Urteils ist mit der Berichtigung und Erläuterung nicht möglich (vgl. dazu auch Urteil 6G_1/2019 vom 15. Juli 2019 E. 3.2),
dass mit der Erläuterung gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG auch keine nachträgliche Erklärung der rechtlichen Erwägungen des gefällten bundesgerichtlichen Entscheids verlangt werden kann, mit denen der Gesuchsteller nicht einverstanden ist (a.a.O.; s. sodann Urteil 8G_1/2019 vom 23. Oktober 2019),
dass die Gesuchstellerin mit ihrer Eingabe letztlich nichts anderes versucht, als die Rechtslage zu diskutieren, die zum Nichteintretensurteil geführt hat,
dass sich dergestalt das Gesuch insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist,
dass deshalb darauf nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Gesuchstellerin zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf das Wiedererwägungs- und Erläuterungsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 29. November 2019
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel