Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8F_13/2007 KI-generiert

Claimant's Revision Request of Accident Insurance Decision Dismissed

Geschäftsnummer 8F_13/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a request for revision was made against a previous judgment regarding accident insurance benefits, which had been dismissed by the Federal Tribunal in August 2007. The applicant contested the decision without providing adequate justification according to the specified legal grounds required for a revision. Instead, the applicant primarily offered criticism of the factual and medical determinations made in the earlier judgment. Given the applicant’s failure to substantiate the request concerning the established legal revision grounds, the court deemed the revision request inadmissible and did not proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 132 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 124 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Revision Request of Accident Insurance Decision Dismissed: The applicant contested the decision without providing adequate justification according to the specified legal grounds required for a revision. Instead, the applicant primarily offered criticism of the factual and medical determinations made in the earlier judgment. Given the applicant’s failure to substantiate the request concerning the established legal revision grounds, the court deemed the revision request inadmissible and did not proceed with it.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids gesetzliche Unfallversicherung Versicherungsleistung Klageänderung Wiedererwägung durch den Versicherer sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

This provision governs the procedure, leading to the decision not to enter into the merits of the appeal (without written submissions).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The final order imposes the court costs on the applicant based on this provision.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

8F_3/2009 (2009-05-14)
Federal Court Dismissal of Revision Request in Accident Insurance Matter
«…e in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege (statt vieler Urteile 8F_9/2008 vom 10. Juni 2008 und 8F_13/2007 vom 18. Februar 2008), dass die Eingaben des Gesuchstellers vom 18. Februar und 2. März 2009 den vorerwähnten Anforderu…»
8F_8/2008 (2008-07-01)
Revision Request Dismissed for Inadmissibility in Insurance Case
«…in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege (statt vieler Urteile 8F_9/2008 M. vom 10. Juni 2008 und 8F_13/2007 B. vom 18. Februar 2008), dass die Eingabe des Gesuchstellers vom 21. Mai 2008 den vorerwähnten Anforderungen offensich…»
8F_7/2008 (2008-06-11)
Petitioners' Request for Revision of 1977 Insurance Ruling Dismissed as Inadmissible
«…praxisgemäss keinen Revisionsgrund darstellt (statt vieler: Urteile vom 6. Juni 2008, 8F_9/2008, vom 18. Februar 2008, 8F_13/2007, vom 21. November 2007, 8F_9/2007 und vom 2. Oktober 2007, 1F_10/2007), dass sich das Revisionsgesuch somit als offensi…»
8F_9/2008 (2008-06-10)
Claimant's Appeal Against Federal Court Decision on Unemployment Insurance Dismissed for Improper Recourse
«…nd darlegen muss, inwiefern gerade in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege (statt vieler: Urteil 8F_13/2007 vom 18. Februar 2008), dass sich die Eingabe vom 27. Mai 2008 darin erschöpft, die dem angefochtenen Urteil zu Grunde l…»
8F_4/2008 (2008-05-06)
Petitioner's Revision Request of Prior Social Benefits Decision Denied
«…nd darlegen muss, inwiefern gerade in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege (statt vieler: Urteil 8F_13/2007 vom 18. Februar 2008), dass in den Eingaben nicht dargelegt ist, inwiefern mit dem angefochtenen Urteil vom 5. Februar…»

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8F_13/2007

Urteil vom 18. Februar 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

B.________, Gesuchsteller,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung,

Revisionsgesuch gegen

das Urteil des Bundesgerichts

vom 9. August 2007 (U 221/05).

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Urteil vom 9. August 2007 (U 221/05) wies das Bundesgericht eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde des B.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 27. April 2005 (betreffend Leistungen der Unfallversicherung) ab.

B.________ wendet sich mit einem Revisionsgesuch vom 25. Oktober 2007 (Poststempel) an das "Eidgenössische Versicherungsgericht".

2. Auf den 1. Januar 2007 wurden das Bundesgericht in Lausanne und das Eidgenössische Versicherungsgericht in Luzern zu einem einzigen Bundesgericht zusammengefügt. Gleichzeitig trat das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft (AS 2006 1205, 1243). Weil das vorliegende Verfahren nach dem Inkrafttreten des BGG eingeleitet wurde, richtet es sich nach diesem Gesetz ( Art. 132 Abs. 1 BGG e contrario; vgl. BGE 133 IV 142 E. 1).

3.

3.1 Die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen letztinstanzlichen Urteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich. Dabei ist im Revisionsgesuch darzulegen und zu begründen, inwiefern mit dem angefochtenen Urteil ein Revisionsgrund gesetzt worden sein soll (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Begründung muss sachbezogen sein, d.h. der Gesuchsteller hat sich mit den massgeblichen Entscheidgründen des Urteils, dessen Revision er beantragt, auseinanderzusetzen und muss darlegen, inwiefern gerade in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege (nicht veröffentlichte Urteile M. vom 21. November 2007, 8F_9/2007, S. vom 8. Oktober 2007, 2F_9/2007, und B./M. vom 13. August 2007, P 50/06).

3.2 Im vorliegenden Revisionsgesuch vom 25. Oktober 2007 wird nicht dargelegt, inwiefern mit dem angefochtenen Urteil vom 9. August 2007 einer der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121-123 BGG ) gesetzt worden sein soll; auch erfolgt im Gesuch keine Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des Urteils vom 9. August 2007, und es wird nicht dargelegt, inwiefern gerade in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund gegeben sein soll. Vielmehr beschränkt sich der Gesuchsteller im Wesentlichen darauf, Kritik an den Gegenstand des früheren bundesgerichtlichen Verfahrens bildenden Sachverhaltsfeststellungen bzw. an den dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden medizinischen Würdigungen zu üben, indem er seine anderslautende Sicht der Dinge gegenüberstellt. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören. Es muss daher bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass sich das Revisionsgesuch mangels hinreichender Substantiierung als offensichtlich unzulässig erweist.

3.3 Auf das Revisionsgesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Unter den gegebenen Umständen kann offenbleiben, ob das Gesuch überhaupt rechtzeitig eingereicht worden ist (s. Art. 124 BGG ).

4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Februar 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz