Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_97/2023 KI-generiert

Invalid Appeal for Failure to State Claims and Legal Grounds

Geschäftsnummer 8C_97/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Tribunal considered a case involving a complainant who appealed against a decision made by the Insurance Court of the Canton of Solothurn, which had confirmed a ruling regarding professional measures and disability pension by the cantonal IV office. The appellant requested a review of the cantonal court's decision without presenting any substantive claims or arguments, only suggesting that further explanations might follow. The submission did not meet the minimal requirements for appeals, as it failed to specify how the previous ruling violated the law or misrepresented facts, which are necessary under Swiss law. Consequently, the appeal did not proceed.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Invalid Appeal for Failure to State Claims and Legal Grounds: The appellant requested a review of the cantonal court's decision without presenting any substantive claims or arguments, only suggesting that further explanations might follow. The submission did not meet the minimal requirements for appeals, as it failed to specify how the previous ruling violated the law or misrepresented facts, which are necessary under Swiss law. Consequently, the appeal did not proceed.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Begründungspflicht Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Verletzung der Begründungspflicht Kontrollfrist Beschwerdelegitimation ersuchender Staat

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal is not proceeded upon due to non-compliance with formal requirements (no entry in simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied in the dispositive to waive the collection of court fees.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_97/2023

Urteil vom 16. Februar 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Solothurn,

Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. Dezember 2022 (VSBES.2022.119).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Mit gemäss postamtlicher Bescheinigung am 16. Januar 2023 eröffnetem Urteil vom 22. Dezember 2022 bestätigt das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn die Verfügung der kantonalen IV-Stelle vom 9. Mai 2022 betreffend berufliche Massnahme und Invalidenrente.

3. Mit Eingabe vom 10. Februar 2023 (Poststempel) ersucht der Beschwerdeführer in einem Fünfzeiler das Bundesgericht, das Urteil des kantonalen Gerichts zu prüfen. Anträge in der Sache stellt er keine. Weshalb das kantonale Gerichtsurteil überprüft werden soll, legt er ebenso wenig dar. Hingegen stellt er in Aussicht, "Allfällige Begründungen folgen später".

4. Damit ist innert der gemäss Art. 44 - 48 BGG am 15. Februar 2023 abgelaufenen, nicht erstreckbaren Rechtsmittelfrist von 30 Tagen ( Art. 47 Abs. 1, Art. 100 Abs. 1 BGG ) offensichtlich keine, den Minimalanforderungen nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genügende, Beschwerde erhoben worden, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt.

5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG kann ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Februar 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel