Federal Supreme Court Rejects Untimely Social Insurance Appeals Due to Procedural Deficiencies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant contesting two decisions made by the Administrative Court of the Canton of Bern regarding unemployment and accident insurance. The complainant filed opposition against these decisions and requested the appointment of a legal representative. However, the Federal Court highlighted that the complainant missed the deadline to submit a complaint that met the necessary requirements, as the legal timeframe stipulated by law had elapsed. Despite the complainant's claims of unawareness due to absence during the relevant period, the Court ruled that it was the complainant's responsibility to ensure notification. Consequently, the court did not accept the complaints and denied the request for legal aid.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 letzter Teilsatz BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Rejects Untimely Social Insurance Appeals Due to Procedural Deficiencies: The complainant filed opposition against these decisions and requested the appointment of a legal representative. However, the Federal Court highlighted that the complainant missed the deadline to submit a complaint that met the necessary requirements, as the legal timeframe stipulated by law had elapsed. Despite the complainant's claims of unawareness due to absence during the relevant period, the Court ruled that it was the complainant's responsibility to ensure notification. Consequently, the court did not accept the complaints and denied the request for legal aid.
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KI-generiertThe appeal was dismissed in the simplified procedure because the prerequisites for admissibility were not met.
The application for free legal aid was rejected.
The Tribunal decided to waive the collection of court costs in this specific case (exceptional circumstances are mentioned).
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_953/2015, 8C_954/2015
Urteil vom 18. März 2016
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
8C_953/2015
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
beco Berner Wirtschaft, Arbeitslosenkasse Kanton Bern,
Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner,
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
und
Verfahrensbeteiligte
8C_954/2015
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerden gegen die Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 2. November 2015.
Nach Einsicht
in die gegen die Entscheide 200 15 455 ALV und 200 15 509 UV des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. November 2015 gerichtete Eingabe vom 9. Dezember 2015, worin A.________ "Widerspruch" gegen diese Entscheide erklärt und um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ersucht,
in die an A.________ adressierte Verfügung des Bundesgerichts vom 24. Dezember 2015, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Rechtsmitteln hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit und die Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung hingewiesen worden ist,
in die von A.________ am 10. März 2016eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass es sich bei der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30tägigen Rechtsmittelfrist um eine gesetzliche, nicht erstreckbare ( Art. 47 Abs. 1 BGG ) Frist handelt, innert welcher eine den Anforderungen an Antrag und Begründung gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genügende Beschwerde eingereicht sein muss,
dass die Rechtsmittelfrist den Zustellungsangaben des Beschwerdeführers folgend (Inempfangnahme am 2. Dezember 2015) spätestens am 18. Januar 2016 abgelaufen ist ( Art. 44-46 BGG ; Fristenstillstand vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar),
dass in dieser Zeit keine den Mindestanforderungen an Antrag und Begründung genügende Beschwerde eingereicht worden ist,
dass, soweit der Beschwerdeführer am 10. März 2016 sinngemäss um Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist ersucht, weil er von der Verfügung vom 24. Dezember 2015 infolge vom 24. Dezember 2015 bis 7. Januar 2016 dauernder Ortsabwesenheit effektiv erstmals und auf telefonische Anfrage hin am 7. März 2016 Kenntnis erhalten habe, dies abzulehnen ist,
dass der Beschwerdeführer nämlich nach seiner ersten Eingabe vom 9. Dezember 2015 damit rechnen musste, im hier fraglichen Zeitraum vom Bundesgericht postalisch bedient zu werden, weshalb er mögliche Zustellungshindernisse wie kürzere Abwesenheiten, die die Entgegennahme gerichtlicher Post vorübergehend verunmöglichen, dem Gericht hätte anzeigen müssen,
dass er dies indessen unterlassen hat, weshalb er allfällig daraus entstandene Nachteile, insbesondere auch des fehlenden Beizugs eines (unentgeltlichen) Rechtsanwaltes, selber zu tragen hat (vgl. zu den sich aus dem Prozessrechtsverhältnis ergebenden Pflichten eines Beschwerdeführers im Einzelnen: BGE 138 III 225 E. 3.1 S. 227 f.; 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399; 115 Ia 12 E. 3a S. 15; 113 Ib 296 E. 2a S. 298; 107 V 187 E. 2 S. 189 f.),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten, wobei das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung gestützt auf Art. 64 Abs. 1 letzter Teilsatz BGG abzuweisen ist,
dass zudem in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2. Die Gesuche um unentgeltliche Verbeiständung werden abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 18. März 2016
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel