Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_95/2011 KI-generiert

Disability insurance appeal against evidentiary assessment—dismissed for failure to substantiate legal violation under Art. 42 BGG.

Geschäftsnummer 8C_95/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appeal as inadmissible, upholding the lower court's decision, and denied the request for free legal representation (unentgeltliche Verbeiständung) as futile; no court costs were imposed. The appellant challenged a cantonal social insurance court ruling on disability insurance (Invalidenversicherung). The Court held that the appeal failed to meet the minimum procedural requirements under Art. 42 BGG, as it lacked a sufficiently substantiated, subject-specific argument addressing the lower court's evidentiary assessment (Beweiswürdigung) and its legal reasoning under Art. 95 f. BGG, nor did it demonstrate a qualified erroneous factual finding under Art. 97 BGG. The ruling also rejected the notion of remedying the defective filing after the appeal deadline through a court-appointed attorney, citing Art. 41 BGG and the lack of merit (Aussichtslosigkeit).

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 BGG; Disability insurance appeal against evidentiary assessment—dismissed for failure to substantiate legal violation under Art. 42 BGG: The appellant challenged a cantonal social insurance court ruling on disability insurance (Invalidenversicherung). The Court held that the appeal failed to meet the minimum procedural requirements under Art. 42 BGG, as it lacked a sufficiently substantiated, subject-specific argument addressing the lower court's evidentiary assessment (Beweiswürdigung) and its legal reasoning under Art. 95 f. BGG, nor did it demonstrate a qualified erroneous factual finding under Art. 97 BGG. The ruling also rejected the notion of remedying the defective filing after the appeal deadline through a court-appointed attorney, citing Art. 41 BGG and the lack of merit (Aussichtslosigkeit).

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Sozialversicherungsverfahren unentgeltliche Rechtspflege Fehlen materieller Voraussetzungen Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Beweislosigkeit Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Justified waiving court costs in this case.

Art. 64 BGG

Basis for denying the request for free legal representation due to lack of prospects of success.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_95/2011

Urteil vom 25. Februar 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

S.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 8. Dezember 2010.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des S.________ vom 31. Januar 2011 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 8. Dezember 2010 und das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Begründung muss sachbezogen sein, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),

dass die Beschwerde vom 31. Januar 2011 diesen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie - abgesehen von einem rechtsgenüglichen Begehren - keine ausreichende Begründung enthält, indem sich der Beschwerdeführer nicht in hinreichend substanziierter Weise mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz (insbesondere mit der in E. 4 [S. 9 f.] vorgenommenen Beweiswürdigung) auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. - soweit überhaupt beanstandet - eine qualifiziert fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte,

dass deshalb, bei allem Verständnis für die Lage des Beschwerdeführers, kein gültiges Rechtsmittel erhoben worden ist,

dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), weshalb sich das sinngemässe Begehren um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,

dass hingegen das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung infolge Aussichtslosigkeit des Verfahrens abzuweisen ist ( Art. 64 BGG ), zumal - entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint - eine Ergänzung bzw. Verbesserung der ungenügenden Eingabe nach Ablauf der Rechtsmittelfrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) auch durch "einen (vom) Gericht zu stellen(den) Anwalt" ausser Betracht fällt und zudem die Voraussetzungen des Art. 41 BGG nicht erfüllt sind (vgl. dazu Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 12 f. zu Art. 41 BGG und dortige Hinweise),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. Februar 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz