Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_906/2012 KI-generiert

Insured v. Insurer (Appeal of Intermediate Decision Regarding Disability Pension)

Geschäftsnummer 8C_906/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by an insurance company regarding accident insurance. The individual had previously appealed a decision by the insurance company, which was initially upheld by a social insurance court that ordered further medical evaluations and returned the case to the insurer. Subsequently, the individual filed a complaint to challenge this court's decision, seeking a full disability pension based on a total disability rating and the continued coverage of medical costs. However, the higher court found the complaint to be inadmissible and specified that the circumstances did not meet the necessary criteria to warrant a decision on the matter. Additionally, the claims regarding the disability pension and medical cost coverage were deemed outside the scope of the current proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Insured v. Insurer (Appeal of Intermediate Decision Regarding Disability Pension): The individual had previously appealed a decision by the insurance company, which was initially upheld by a social insurance court that ordered further medical evaluations and returned the case to the insurer. Subsequently, the individual filed a complaint to challenge this court's decision, seeking a full disability pension based on a total disability rating and the continued coverage of medical costs. However, the higher court found the complaint to be inadmissible and specified that the circumstances did not meet the necessary criteria to warrant a decision on the matter. Additionally, the claims regarding the disability pension and medical cost coverage were deemed outside the scope of the current proceedings.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Versicherer Invalidenrente Sachverständigengutachten konnexe Verfahren sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid medizinische Beweismittel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was disposed of in simplified procedure because it was inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant due to the outcome of the decision.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (11)

8C_489/2015 (2015-07-23)
Federal Supreme Court: Appeal Against Annulment of Invalidity Insurance Ruling Deemed Inadmissible as Interim Decision
«…Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_963/2012 vom 20. Dezember 2012, 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass im Übrigen den Parteien - wie bereits erwähnt - nach Massgabe des Art. 9…»
8C_296/2015 (2015-07-22)
Appeal on Interim Decision in Accident Insurance Matter Inadmissible
«…es Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass sich dergestalt die Beschwerde insgesamt als offensichtlich unzulässig er…»
8C_93/2014 (2014-02-19)
Claimant's Appeal Against Remand for Recalculation Inadmissible
«…statt vieler: Urteile 8C_413/2013 vom 15. Juli 2013, 8C_963/2012 vom 20. Dezember 2012, 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass im Übrigen den Parteien nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschw…»
8C_328/2013 (2014-02-04)
IV Office Appeal Dismissed: Non-Appealable Interim Decisions on Legal Aid and Further Medical Examination
«…gen mit dem Endentscheid anfechten können (dazu statt vieler nunmehr Urteile 8C_147/2013 vom 17. Juli 2013 E. 3.2.2 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012 E. 3 mit Hinweisen). 5. Zusammenfassend sind die alternativen Sachurteilsvoraussetzungen des Art.…»
8C_650/2013 (2013-09-20)
Insurer Appeal of Interlocutory Remand Order in Accident Insurance Matter Dismissed
«…tatt vieler: Urteile 8C_413/2013 vom 15. Juli 2013, 8C_963/2012 vom 20. Dezember 2012, 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass im Übrigen zwar das kantonale Gericht bei festgestellter Abklärungsbedürf…»
8C_473/2013 (2013-07-29)
Accident Insurer's Appeal Against Interlocutory Decision Inadmissible
«…Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_963/2012 vom 20. Dezember 2012, 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass im Übrigen den Parteien nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschw…»
8C_147/2013 (2013-07-17)
Appellant v. Insurer (2004 Accident Benefits Dispute)
«…tscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme darstellt, die restriktiv zu handhaben ist (statt vieler Urteil 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012 E. 3 mit Hinweisen). 4. Hinsichtlich der subeventualiter beantragten Erhöhung der Parteientschädig…»
8C_413/2013 (2013-07-15)
Insurance Company Appeal on Accident Insurance Interlocutory Decision Admissibility
«…Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_963/2012 vom 20. Dezember 2012, 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass im Übrigen den Parteien nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschw…»
8C_459/2013 (2013-07-09)
Federal Supreme Court Declines Appeal Against Interlocutory Decision in Disability Insurance Case
«…eser Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_286/2013 vom 4. Juni 2013, 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass sich demzufolge die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid - trotz der am…»
8C_286/2013 (2013-06-04)
Appeal on Interlocutory Decision Regarding Remand Insufficiently Substantiated
«…es Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteile 8C_268/2013 vom 3. Mai 2013 und 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012, je mit Hinweisen), dass sich dergestalt die Beschwerde insgesamt als offensichtlich unzulässig er…»
8C_268/2013 (2013-05-03)
Claimant's Appeal Against Intermediate Judgment on Social Insurance Dismissed
«…ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von lit. b der genannten Bestimmung erspart würde (dazu statt vieler: Urteil 8C_906/2012 vom 7. Dezember 2012 mit Hinweisen), dass sich dergestalt die Beschwerde insgesamt als offensichtlich unzulässig erweis…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_906/2012 {T 0/2}

Urteil vom 7. Dezember 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

S.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Schmid,

Beschwerdeführer,

gegen

AXA Versicherungen AG,

General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons

Basel-Stadt vom 4. September 2012.

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 4. September 2012 hat das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt eine Beschwerde des S.________ vom 14. November 2011 gegen den Einspracheentscheid der AXA Versicherungen AG (nachstehend: AXA) vom 13. Oktober 2011 gutgeheissen, den angefochtenen Einspracheentscheid aufgehoben und die Sache zur Einholung eines Gutachtens und zum Erlass einer neuen Verfügung im Sinne der Erwägungen an die AXA zurückgewiesen.

Dagegen hat S.________ am 7. November 2012 (Poststempel) Beschwerde eingereicht mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorerwähnten kantonalen Entscheides sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm eine "UVG-Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 100 %...auszurichten, sowie die Heilungskosten... weiterhin zu vergüten"; "eventuell sei die Streitsache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese ein gerichtliches Gutachten zur Frage der unfallbedingten Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers in Auftrag gebe".

Die Verfahrensakten wurden beigezogen. Es wurde keine Vernehm-lassung eingeholt.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) ist zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen ( Art. 90 BGG ). Nach Art. 93 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide (zu den letzten gehören namentlich Rückweisungsentscheide; BGE 133 V 477 E. 4.3 S. 482) zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt oder wurde keine Beschwerde erhoben, sind die betreffenden Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit sie sich auf dessen Inhalt auswirken ( Art. 93 Abs. 3 BGG ).

2. Das kantonale Gericht hat die Sache unter Aufhebung des Einspracheentscheides zu weiteren medizinischen Abklärungen (Einholung eines Gutachtens) an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Praxisgemäss bewirkt ein solcher Rückweisungsentscheid in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. statt vieler z.B. Urteile 8C_509/2012 vom 25. Juli 2012 und 8C_502/2012 vom 10. August 2012 mit Hinweisen); er führt in der Regel lediglich zu einer (dieses Kriterium nicht erfüllenden) Verlängerung des Verfahrens. Anderes gilt nur, wenn durch materiellrechtliche Anordnungen im Rückweisungsentscheid der Beurteilungsspielraum der unteren Instanz wesentlich eingeschränkt und sie gezwungen wird, eine ihres Erachtens rechtswidrige neue Verfügung zu erlassen (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.4 S. 484 und Urteil 8C_362/2007 vom 16. Januar 2008, E. 2.2), was hier nicht der Fall ist. Zudem kann in der - nach Auffassung des Beschwerdeführers ungerechtfertigten - Rückweisung der Sache an die Verwaltung für den Versicherten kein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erblickt werden, wie das Bundesgericht nunmehr in dem zur Publikation vorgesehenen Urteil 8C_760/2011 vom 26. Januar 2012 (vgl. SVR 2012 UV Nr. 19 S. 71) entschieden hat (Beantwortung der in BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 S. 265 offengelassenen Frage).

Die Eintretensvoraussetzung des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist damit nicht erfüllt. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen daran nichts zu ändern.

3. Eine Gutheissung der Beschwerde würde zwar - wie in der Beschwerde an sich zu Recht ausgeführt wird - einen sofortigen End-entscheid herbeiführen (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ); mit der Auf-hebung kantonaler Rückweisungsentscheide, welche einzig eine er-gänzende Sachverhaltsabklärung anordnen, kann indessen praxisgemäss kein nach der Rechtsprechung bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne der genannten Bestimmung erspart werden, zumal auch insoweit die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme darstellt, die restriktiv zu handhaben ist und die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, da sie auch insoweit die mit dem Zwischenentscheid zusammenhängenden Fragen mit dem Endentscheid anfechten können (dazu statt vieler nunmehr Urteile 8C_400/2012 vom 28. Juni 2012, 8C_302/2009 vom 24. April 2009 und 8C_1038/2008 vom 20. April 2009 E. 2.2 mit Hinweisen). Auch vorliegend ist - entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers - nicht ersichtlich, dass die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erfüllt wären, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.

Im Übrigen bilden die Begehren des Beschwerdeführers um Ausrichtung einer Invalidenrente und Gewährung von Heilungskosten nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb darauf ebenfalls nicht eingetreten werden kann.

4. Die - insgesamt offensichtlich unzulässige - Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ) ohne Schriftenwechsel ( Art. 102 Abs. 1 BGG ) zu erledigen. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Dezember 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz