Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_9/2012 KI-generiert

Invalidity Insurance Claim Appeal Dismissed for Insufficient Statement of Grounds

Geschäftsnummer 8C_9/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a decision made by the Administrative Court of the Canton of Lucerne concerning disability insurance. The complainant challenged the court's ruling, asserting deficiencies in the evaluation of evidence and the determination of benefits related to a claimed disability. However, the complaint was criticized for lacking a sufficient explanation of how the administrative court's decision constituted a legal violation. As a result, the tribunal determined that it could not proceed with the complaint due to insufficient substantiation, and also denied the request for legal aid based on the complaint's lack of merit.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Invalidity Insurance Claim Appeal Dismissed for Insufficient Statement of Grounds: The complainant challenged the court's ruling, asserting deficiencies in the evaluation of evidence and the determination of benefits related to a claimed disability. However, the complaint was criticized for lacking a sufficient explanation of how the administrative court's decision constituted a legal violation. As a result, the tribunal determined that it could not proceed with the complaint due to insufficient substantiation, and also denied the request for legal aid based on the complaint's lack of merit.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Klageschrift Kostenfestsetzung Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Begründung in der Sache Subrogation des Versicherers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify not entering upon the appeal due to insufficient substantiation of the claim.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

Used to dismiss the request for free legal aid because the legal remedy was hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)

8C_693/2015 (2015-10-09)
Appeal Dismissed for Failure to Meet Justification Requirements in Invalidity Insurance Case
«…Erwägungen zu befassen (vgl. statt vieler: Urteile 8C_158/2015 vom 20. März 2015, 8C_567/2014 vom 14. Oktober 2014 und 8C_9/2012 vom 31. Januar 2012), dass hieran auch die blosse Einfügung eines Hinweises auf die neue bundesgerichtliche Rechtsprech…»
8C_494/2015 (2015-07-27)
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«…erter Weise zu befassen (vgl. statt vieler: Urteile 8C_158/2015 vom 20. März 2015, 8C_567/2014 vom 14. Oktober 2014 und 8C_9/2012 vom 31. Januar 2012), dass hieran auch die wenigen eingefügten Zusätze, insbesondere die nicht substanziierten Vorbring…»
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«…erter Weise zu befassen (vgl. statt vieler: Urteile 8C_158/2015 vom 20. März 2015, 8C_567/2014 vom 14. Oktober 2014 und 8C_9/2012 vom 31. Januar 2012), dass hieran auch die wenigen eingefügten Zusätze, denen unter den hier massgebenden Gesichtspunkt…»
8C_426/2015 (2015-07-22)
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«…erter Weise zu befassen (vgl. statt vieler: Urteile 8C_158/2015 vom 20. März 2015, 8C_567/2014 vom 14. Oktober 2014 und 8C_9/2012 vom 31. Januar 2012), dass hieran auch die wenigen eingefügten Zusätze, denen unter den hier massgebenden Gesichtspunkt…»
8C_360/2014 (2014-06-23)
Federal Supreme Court Dismisses Accident Insurance Appeal for Insufficient Substantiation
«…anzlichen Gericht eingereichten Beschwerde entsprechen (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_198/2014 vom 10. April 2014, 8C_9/2012 vom 31. Januar 2012, 8C_499/2011 vom 14. Juli 2011 und 8C_524/2011 vom 29. Juli 2011), dass in der Beschwerde auch mit…»
8C_198/2014 (2014-04-10)
Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal Due to Lack of Substantiation
«…wörtlich der bereits vor dem erstinstanzlichen Gericht eingereichten Beschwerde entsprechen (vgl. statt vieler Urteile 8C_9/2012 vom 31. Januar 2012, 8C_499/2011 vom 14. Juli 2011 und 8C_524/2011 vom 29. Juli 2011), dass hieran auch die in der Rech…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_9/2012

Urteil vom 31. Januar 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Bundesrichter Frésard, Maillard,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

T.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern,

Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern

vom 30. November 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des T.________ vom 5. Januar 2012 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 30. November 2011 sowie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.2 S. 246; vgl. auch Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 53 sowie 56 f. zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 5. Januar 2012 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, wobei in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen ist,

dass sich die Begründung der beim Bundesgericht eingereichten Rechtsschrift nur in wenigen untergeordneten Punkten von der Beschwerde, welche der Rechtsvertreter des Versicherten schon vor dem kantonalen Gericht eingereicht hat, unterscheidet ( BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.), und die materiellen Ausführungen in weiten Teilen wörtlich der bereits vor dem erstinstanzlichen Gericht eingereichten Beschwerde entsprechen (vgl. statt vieler Urteile 8C_499/2011 vom 14. Juli 2011 und 8C_524/2011 vom 29. Juli 2011),

dass mit den am Schluss der Rechtsschrift (Ziff. 9 f. der Beschwerdebegründung) eingefügten Ausführungen zwar verschiedene, im vorinstanzlichen Entscheid zitierte Arztberichte erwähnt werden, denen eigene Darlegungen bzw. eine nach Auffassung des Beschwerdeführers zutreffendere Beweiswürdigung und ein daraus abgeleiteter Abklärungsbedarf gegenübergestellt werden, ohne indessen in konkreter und hinreichend substanziierter Weise aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG resp. eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_303/2011 vom 23. Mai 2011, 8C_158/2011 vom 13. Mai 2011, 6B_836/2010 vom 4. Februar 2011 und 8C_914/2010 vom 7. Februar 2011 mit Hinweisen),

dass überdies die Frage nach der Höhe des im vorliegenden Fall angezeigten leidensbedingten Abzuges nach der Rechtsprechung eine typische Ermessensfrage betrifft, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399; Urteil 9C_973/2008 vom 19. Januar 2009 E. 3), was hier vom Beschwerdeführer in keiner Weise geltend gemacht wird,

dass somit auf die keine hinreichende Begründung enthaltende Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - nicht eingetreten werden kann,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ), womit der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Januar 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz