Suva Care Allowance Provisional Measures Appeal Admission Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual, represented by an attorney, filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Thurgau. The administrative court had denied a request for provisional measures that would require the Swiss Accident Insurance Fund (Suva) to continue paying a monthly care allowance of CHF 7,114 until the ongoing objection process and any potential appeal process before the cantonal insurance court were concluded. The complaint alleged arbitrariness and a breach of the principle of good faith regarding the assessment of care requirements. However, it did not specifically demonstrate how the interim decision violated constitutional rights, which is a prerequisite for Federal Tribunal consideration of complaints against decisions on provisional measures.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 106 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Suva Care Allowance Provisional Measures Appeal Admission Refusal: The administrative court had denied a request for provisional measures that would require the Swiss Accident Insurance Fund (Suva) to continue paying a monthly care allowance of CHF 7,114 until the ongoing objection process and any potential appeal process before the cantonal insurance court were concluded. The complaint alleged arbitrariness and a breach of the principle of good faith regarding the assessment of care requirements. However, it did not specifically demonstrate how the interim decision violated constitutional rights, which is a prerequisite for Federal Tribunal consideration of complaints against decisions on provisional measures.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed in the dispositive to state that the appeal will not be entertained under the simplified procedure.
Cited in the dispositive for ordering the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_868/2018
Urteil vom 9. Januar 2019
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Hardy Landolt,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 26. November 2018 (VV.2018.158/PZ).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 14. Dezember 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 26. November 2018, mit welchem das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen im Sinne einer Verpflichtung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva), A.________ bis zum rechtskräftigen Abschluss sowohl des hängigen Einspracheverfahrens als auch eines allfälligen Beschwerdeverfahrens vor dem kantonalen Versicherungsgericht die bisherige Pflegeentschädigung von Fr. 7'114.- pro Monat zu bezahlen, abgewiesen wurde,
in Erwägung,
dass gegen einen Zwischenentscheid Beschwerde ans Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG zulässig ist,
dass aus den nachfolgenden Gründen offen bleiben kann, ob im vorliegenden Fall die Eintretensvoraussetzung des nicht wiedergutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gegeben ist,
dass nämlich mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen nach Art. 98 BGG nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 98 BGG ; BGE 133 III 393 E. 5 S. 396 f.; SVR 2012 IV Nr. 40 S. 151, 9C_652/2011 E. 4.1; 2007 IV Nr. 43 S. 143, 9C_191/2007),
dass das Bundesgericht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 15 f. u. 20 zu Art. 106 BGG ),
dass in der Beschwerde zwar Willkür und die Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben im Zusammenhang mit der Berechnung des Pflegebedarfs geltend gemacht werden, jedoch in keiner Weise dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Zwischenentscheid über die Ablehnung vorsorglicher Massnahmen konkret verfassungsmässige Rechte verletze,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 9. Januar 2019
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz