Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_857/2018 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Day Labor Program Order as Interlocutory Decision

Geschäftsnummer 8C_857/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a decision from the social assistance authority of a Swiss municipality, which required him to participate in a daily wage program run by a foundation. This decision by the canton of Schaffhausen's Upper Court did not directly involve any reduction or denial of social assistance benefits, and thus, is considered an interim decision under Swiss federal law. The complainant sought to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal, claiming it posed significant disadvantages. However, the court needed to determine whether such an interim decision could lead to irreparable harm or if resolving it would save significant resources, as per legal stipulations for standalone appeals.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Day Labor Program Order as Interlocutory Decision: This decision by the canton of Schaffhausen's Upper Court did not directly involve any reduction or denial of social assistance benefits, and thus, is considered an interim decision under Swiss federal law. The complainant sought to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal, claiming it posed significant disadvantages. However, the court needed to determine whether such an interim decision could lead to irreparable harm or if resolving it would save significant resources, as per legal stipulations for standalone appeals.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid fristlose Entlassung prozessleitende Verfügungen Leistungskürzung Sozialhilfeleistung vorsorgliche Massnahme

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal shall not be entertained (non-entrée en matière) in simplified procedure because the decision was interlocutory.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used as the basis for waiving court costs in this instance.

Art. 93 BGG

Cited to establish that the appealed decision was an interlocutory decision (Zwischenentscheid) subject to specific conditions for appeal.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

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«…e gegen den Leistungskürzungsentscheid dannzumal offenstehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler erneut das Urteil 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019 mit Hinweisen), dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Bes…»
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«…nmittelbar erfolgende Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht (Näheres dazu siehe etwa Urteil 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019 mit Hinweisen), dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Bes…»
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«…nmittelbar erfolgende Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht (Näheres dazu siehe etwa Urteil 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019 mit Hinweisen), dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Bes…»
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«…icht anzufechten und dabei darzutun, weshalb ein Eintreten in Abweichung von der Rechtssprechung (statt vieler: Urteile 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019, 8C_662/2018 vom 1. Oktober 2018, 8C_886/2017 vom 31. Juli 2018 E. 1.2 und 8C_893/2017 vom 22. Febr…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_857/2018

Urteil vom 10. Januar 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialhilfebehörde der Gemeinde Beringen, Zelgstrasse 8, 8222 Beringen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts

des Kantons Schaffhausen vom 13. November 2018 (60/2017/38).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Dezember 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 13. November 2018,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid die gestützt auf kantonales Recht erlassene Weisung an den Beschwerdeführer zum Gegenstand hat, am Taglohnprogramm der Stiftung B.________ teilzunehmen,

dass mit dieser Weisung keine unmittelbar erfolgte Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht,

dass es sich daher bei diesem Entscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647), der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (Urteile 8C_861/2017 vom 13. Dezember 2017 und 8C_806/2014 vom 17. November 2014),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522 E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),

dass weder solches behauptet noch ohne weiteres ersichtlich ist,

dass dem Beschwerdeführer die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid dannzumal offenstehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler erneut die Urteile 8C_861/2017 vom 13. Dezember 2017 und 8C_806/2014 vom 17. November 2014),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Departement des Innern des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Januar 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel