Federal Supreme Court Dismissal for Defective Appeal Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving an appellant who expressed dissatisfaction with a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of St. Gallen on November 5, 2019, related to disability insurance (Invalidenversicherung) and process prerequisites. The appellant submitted a formal complaint on December 2, 2019, contesting the canton court's verdict but did not address the court's reasoning. Following a notification from the Federal Tribunal indicating the need to articulate specific legal grievances by December 16, 2019, the appellant submitted a document reiterating claims previously made during the canton court proceedings. The appellant alleged violations of federal law regarding evidence assessment and a failure of the court to investigate, but did not adequately demonstrate how these alleged errors were legally relevant or substantially erroneous according to federal legal standards. Consequently, the complaint was determined to not meet the Tribunal's substantive requirements for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Defective Appeal Filing: Gallen on November 5, 2019, related to disability insurance (Invalidenversicherung) and process prerequisites. The appellant submitted a formal complaint on December 2, 2019, contesting the canton court's verdict but did not address the court's reasoning. Following a notification from the Federal Tribunal indicating the need to articulate specific legal grievances by December 16, 2019, the appellant submitted a document reiterating claims previously made during the canton court proceedings. The appellant alleged violations of federal law regarding evidence assessment and a failure of the court to investigate, but did not adequately demonstrate how these alleged errors were legally relevant or substantially erroneous according to federal legal standards. Consequently, the complaint was determined to not meet the Tribunal's substantive requirements for consideration.
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KI-generiertUsed in the dispositive to declare that the appeal will not be entertained due to insufficient formal requirements.
Used in the dispositive to decide on the waiver of court fees.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_836/2019
Urteil vom 23. Dezember 2019
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. November 2019 (IV 2017/275).
Nach Einsicht
in die vom Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen dem Bundesgericht zur Prüfung der Zuständigkeit weitergeleitete Eingabe der A.________ vom 2. Dezember 2019 (Poststempel), mit der sie ihre Unzufriedenheit mit dem kantonalen Gerichtsentscheid vom 5. November 2019 bekundet,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 6. Dezember 2019 an A.________, worin - für den Fall, dass bis spätestens 16. Dezember 2019 ein Beschwerdewille bezüglich des Entscheids des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. November 2019 bekundet werde - auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in das daraufhin von A.________ am 16. Dezember 2019eingereichte Schreiben,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 2. Dezember 2019 ihre Krankengeschichte schildert, ohne auch nur mit einem Wort auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts einzugehen,
dass das nachgereichte Schreiben vom 16. Dezember 2019 dieselbe Beschwerdebegründung enthält, wie schon die Beschwerde im kantonalen Verfahren (vgl. BGE 134 II 244 ),
dass die am 16. Dezember 2019 darüber hinaus vorgebrachten pauschalen Rügen, der vorinstanzliche Entscheid verletze Bundesrecht, weil die Sachverhaltsfeststellung auf einer Rechtsverletzung beruhe, und ausserdem sei der Untersuchungsgrundsatz verletzt, da Abklärungen unterblieben seien, daran nichts ändern, denn den Ausführungen kann nicht ansatzweise entnommen werden, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG konkret auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,
dass die Eingaben der Beschwerdeführerin daher den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügen,
dass folglich im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. Dezember 2019
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz