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8C_833/2017 KI-generiert

Claimant's Appeal on Void Insurance Waiver Dismissed for Failure to Address Standing Issue

Geschäftsnummer 8C_833/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal regarding a decision made by the Social Insurance Court of Zurich related to disability insurance. The appellant challenged a ruling which stated that his appeal against a decision granting him a full disability pension was not admissible due to a lack of legal interest. The reasoning for this dismissal was based on the notion that a waiver of insurance benefits was void if it harmed the interests of other parties or circumvented legal provisions. The appellant argued that he was unemployed and reliant on social assistance, but failed to adequately address the court's concerns regarding his legal standing to pursue the appeal, leading the higher court to conclude that the appeal did not meet the necessary legal requirements. Consequently, the court decided not to pursue the appeal further.

Legislator-Regeste

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Art. 59 ATSG, Art. 23 Abs. 2 ATSG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal on Void Insurance Waiver Dismissed for Failure to Address Standing Issue: The appellant challenged a ruling which stated that his appeal against a decision granting him a full disability pension was not admissible due to a lack of legal interest. The reasoning for this dismissal was based on the notion that a waiver of insurance benefits was void if it harmed the interests of other parties or circumvented legal provisions. The appellant argued that he was unemployed and reliant on social assistance, but failed to adequately address the court's concerns regarding his legal standing to pursue the appeal, leading the higher court to conclude that the appeal did not meet the necessary legal requirements. Consequently, the court decided not to pursue the appeal further.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Verzicht auf Versicherungsleistungen Beschwerdelegitimation Arbeitslosenentschädigung Revision von Invalidenleistungen rechtlich geschütztes Interesse Emission von Wertpapieren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not adjudicated because the appellant failed to meet the minimum requirements for the statement of grounds in appeal (Art. 42 para. 2 BGG).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule exceptionally that court costs will not be charged.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_833/2017

Urteil vom 5. Dezember 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 2. Oktober 2017 (IV.2017.01045).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. November 2017 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 2. Oktober 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass Gegenstand des letztinstanzlichen Verfahrens lediglich die prozessuale Frage bilden kann, ob das kantonale Gericht zu Recht mit der Begründung fehlenden Rechtsschutzinteresses (vgl. Art. 59 ATSG ) auf die Beschwerde des Versicherten vom 24. September 2017 gegen die eine ganze Invalidenrente (bei einem Invaliditätsgrad von 100 %) zusprechende Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 22. August 2017 nicht eingetreten ist,

dass das fehlende Rechtsschutzinteresse im angefochtenen Entscheid mit einem Verweis auf Art. 23 Abs. 2 ATSG begründet wird, wonach ein Verzicht auf Versicherungsleistungen nichtig ist, wenn die schutzwürdigen Interessen von andern Personen, von Versicherungen oder Fürsorgestellen beeinträchtigt werden oder wenn damit eine Umgehung gesetzlicher Vorschriften bezweckt wird,

dass der Beschwerdeführer auf diese Erwägungen zur Nichtigkeit des Verzichts auf Versicherungsleistungen und sein daraus folgendes mangelndes Rechtsschutzinteresse zur Anhebung eines Rechtsmittelverfahrens gegen die Rentenverfügung nicht konkret eingeht; lediglich zu behaupten, er sei im Moment arbeitslos, sozialhilfeabhängig und aufgrund "falscher" Gutachten als psychisch krank erklärt, reicht zur Begründung der Beschwerde nicht aus,

dass die Beschwerdeschrift damit den Mindestanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht genügt, weshalb auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das sinngemässe Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Sozialhilfe Illnau-Effretikon und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Dezember 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz