Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_830/2017 KI-generiert

Claimant denied insurance benefits due to procedural errors in appeal.

Geschäftsnummer 8C_830/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint concerning an accident insurance decision made by the Administrative Court of the Canton of Bern. The individual contesting the decision argued that the court failed to adequately recognize the causal connection between her medical complaints and the minor accidents she experienced. The Administrative Court had previously concluded that only her left elbow complaints were causally related to the accidents and did not significantly impair her ability to work, thereby denying liability for further claims based on alleged psychological effects. The individual criticized the court for uncritically accepting expert findings and claimed violations of her rights, yet did not adequately address the court's reasoning or demonstrate errors in the factual determinations made by the lower court. Consequently, the court found her appeal insufficient to meet legal requirements and thus decided not to proceed with her case.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant denied insurance benefits due to procedural errors in appeal: The individual contesting the decision argued that the court failed to adequately recognize the causal connection between her medical complaints and the minor accidents she experienced. The Administrative Court had previously concluded that only her left elbow complaints were causally related to the accidents and did not significantly impair her ability to work, thereby denying liability for further claims based on alleged psychological effects. The individual criticized the court for uncritically accepting expert findings and claimed violations of her rights, yet did not adequately address the court's reasoning or demonstrate errors in the factual determinations made by the lower court. Consequently, the court found her appeal insufficient to meet legal requirements and thus decided not to proceed with her case.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Versicherungsleistung der Unfallversicherung Verletzung von Verfahrensrechten sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Mindestleistungen Forderungseingabe Sorgfaltspflichtverletzung des Rechtsanwalts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because the appeal brief failed to meet the minimum requirements stipulated in Art. 42 para. 2 BGG.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The provision was applied to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_830/2017

Urteil vom 5. Dezember 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

SWICA Versicherungen AG Rechtsdienst UVG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Oktober 2017 (200 17 606 UV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 24. November 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Oktober 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Vorinstanz nach ausführlicher Würdigung der medizinischen Akten zum Ergebnis gelangte, lediglich die Beschwerden am linken Ellbogen, welche die Leistungsfähigkeit in der angestammten Tätigkeiten nicht beeinträchtigten, seien unfallkausal, und der adäquate Kausalzusammenhang zwischen allfälligen psychischen Beschwerden und den allesamt leichten Unfallereignissen müsse ohne Weiteres verneint werden, weshalb keine Leistungspflicht der Unfallversicherung mehr bestehe,

dass die Beschwerdeführerin eine unkritische Übernahme der gutachtlichen Feststellungen durch das kantonale Gericht sowie, damit verbunden, eine schwere Verletzung ihrer "Menschenrechte" rügt und darauf hinweist, dass die involvierten Klinikärzte ihre diversen Schmerzen bestätigt hätten,

dass sie indessen auf die dazu ergangenen Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht konkret eingeht; insbesondere lässt sie gänzlich unbeachtet, dass die Vorinstanz die mangelnde Aussagekraft der Klinikberichte unter anderem auf die darin fehlenden (bzw. lediglich mit der beweisrechtlich unzulässigen Formel "post hoc ergo propter hoc" begründeten) Angaben zum Kausalzusammenhang zurückführte,

dass die Beschwerdeführerin nicht aufzeigt, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unrichtig bzw. unvollständig und die darauf basierenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,

dass die Beschwerdeschrift damit insgesamt den Mindestanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht genügt, weshalb auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Dezember 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz