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8C_825/2016 KI-generiert

Social assistance integration allowance denied for lack of documented job-seeking efforts; appeal inadmissible for failure to plead constitutional violation.

Geschäftsnummer 8C_825/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed A.'s appeal for failure to meet procedural requirements, leaving the cantonal decision in force. The dispute concerned entitlement to an integration allowance for non-employed persons under existing cantonal social assistance law; the previous instance had denied the claim because the appellant had not demonstrated sufficient efforts toward professional integration. The appeal was inadmissible because the written submissions did not comply with mandatory requirements of the Federal Supreme Court Act—most importantly, they did not offer an adequately reasoned constitutional-law argument showing that the cantonal ruling (a matter of cantonal law) violated higher law—so the Court proceeded in a simplified procedure, ruling for the responding municipality, and ordered no court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Social assistance integration allowance denied for lack of documented job-seeking efforts; appeal inadmissible for failure to plead constitutional violation: Social Law Division) dismissed A.'s appeal for failure to meet procedural requirements, leaving the cantonal decision in force. The dispute concerned entitlement to an integration allowance for non-employed persons under existing cantonal social assistance law; the previous instance had denied the claim because the appellant had not demonstrated sufficient efforts toward professional integration. The appeal was inadmissible because the written submissions did not comply with mandatory requirements of the Federal Supreme Court Act—most importantly, they did not offer an adequately reasoned constitutional-law argument showing that the cantonal ruling (a matter of cantonal law) violated higher law—so the Court proceeded in a simplified procedure, ruling for the responding municipality, and ordered no court costs.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfebezüger Verfahrensmangel verfassungsmässige Anforderung Soziale Eingliederung mangelnde Integration unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure due to an obvious lack of adequate reasoning.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Applied to waive court costs in the circumstances.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure due to an obvious lack of adequate reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive court costs in the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_825/2016

Urteil vom 19. Dezember 2016

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Einwohnergemeinde Steffisburg, Sozialdienst Zulg, Höchhusweg 5, 3612 Steffisburg,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31. Oktober 2016.

Nach Einsicht

in die Eingabe von A.________ vom 1. Dezember 2016,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 2. Dezember 2016, mit welcher er unter Hinweis auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung angefragt wird, ob die Eingabe vom 1. Dezember 2016 als Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31. Oktober 2016 entgegen genommen werden soll,

in das am 7. Dezember 2016eingereichte Schriftstück,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 f. BGG nennt die zulässigen Rügegründe,

dass bei Beschwerden, die sich gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60, 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid dargelegt hat, weshalb der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für eine Integrationszulage für Nichterwerbstätige gemäss Art. 8a Abs. 2 der Verordnung über die öffentliche Sozialhilfe des Kanton Bern (Sozialhilfeverordnung, SHV; BSG 860.111) nicht erfüllt,

dass der Beschwerdeführer in beiden Eingaben darauf nicht näher eingeht, insbesondere nicht aufzeigt, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zu den fehlenden Bemühungen um berufliche Integration willkürlich oder sonstwie gegen verfassungsmässige Rechte verstossend zu Stande gekommen sein sollen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Regierungsstatthalteramt von Thun schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Dezember 2016

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel