Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_824/2009 KI-generiert

Appeal Regarding Short-Time Work Compensation Dismissed for Procedural Defects

Geschäftsnummer 8C_824/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company filed a complaint against a decision made by a cantonal administrative court regarding unemployment insurance. The court had determined that there were process prerequisites not met by the company, specifically regarding the completeness of submitted documents and the failure to engage with previous opportunities for appeal related to short-time work compensation. The Federal Tribunal noted that the company did not rectify highlighted deficiencies in its submissions within the provided deadline, leading to the conclusion that the complaint was inadmissible. The Tribunal decided not to impose court costs due to the circumstances of the case.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Regarding Short-Time Work Compensation Dismissed for Procedural Defects: The court had determined that there were process prerequisites not met by the company, specifically regarding the completeness of submitted documents and the failure to engage with previous opportunities for appeal related to short-time work compensation. The Federal Tribunal noted that the company did not rectify highlighted deficiencies in its submissions within the provided deadline, leading to the conclusion that the complaint was inadmissible. The Tribunal decided not to impose court costs due to the circumstances of the case.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Kurzarbeitsentschädigung Verfahrensmangel vereinfachtes Verfahren gesetzliche Verfahrensfrist gesetzliche Arbeitszeit ungerechtfertigte Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not entertained (non-entrée en matière) due to formal deficiencies, as cited in the operative part.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to justify the decision not to levy court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_824/2009

Urteil vom 2. November 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

J.________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

beco Berner Wirtschaft, Arbeitslosenkasse, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. September 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der J.________ AG vom 28. September 2009 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 17. September 2009,

in die nach Erlass der Verfügung vom 29. September 2009 betreffend fehlende bzw. unvollständige Beilage (vorinstanzlicher Entscheid) und nach der Mitteilung vom 29. September 2009 betreffend Gültigkeitsanforderungen an Rechtsschriften dem Bundesgericht zugestellte Eingabe vom 30. September 2009,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin den ihr vom Gericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmangel der fehlenden bzw. unvollständigen Beilage (vorinstanzlicher Entscheid) nicht innerhalb der mit Verfügung vom 29. September 2009 angesetzten, am 12. Oktober 2009 abgelaufenen ( Art. 44 - 48 BGG ) Nachfrist behoben hat,

dass es sodann an den weiteren Gültigkeitserfordernissen des Rechtsmittels ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ) ebenfalls mangelt, da sich die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben mit den entscheidenden Erwägungen der Vorinstanz zu den beiden ihr offen gestandenen, aber nicht wahrgenommenen Möglichkeiten, einerseits gegen die Kurzarbeitsentschädigung für April 2009 verweigernde Verfügung vom 18. Dezember 2008 Einsprache zu erheben oder anderseits 10 Tage vor dem 1. April 2009 eine erneute Voranmeldung einzureichen, ebenso wenig auseinandersetzt wie mit dem fehlenden Vertrauensschutz ( BGE 131 V 472 E. 5 S. 480 mit Hinweisen) zufolge der bei Beachtung gehöriger Sorgfalt gegebenen Erkennbarkeit der unrichtigen Auskunft im Schreiben vom 19. Dezember 2008 ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass deshalb auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und dem beco Berner Wirtschaft, Abteilung Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. November 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz