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8C_823/2012 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Appeal on Failure to Pay Court Cost Advance

Geschäftsnummer 8C_823/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by an individual against the decision of a cantonal court's social insurance tribunal, which dismissed the complaint due to the late payment of court fees. The individual contested the dismissal, claiming it violated principles of fairness, but failed to substantiate their argument effectively, lacking a reasonable explanation of how the court's decisions were unreasonable or contrary to law. Consequently, the higher court determined that there was insufficient legal justification to consider the appeal, resulting in the rejection of the complaint without imposing any court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 128 VRG, Art. 30 VRG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Failure to Pay Court Cost Advance: The individual contested the dismissal, claiming it violated principles of fairness, but failed to substantiate their argument effectively, lacking a reasonable explanation of how the court's decisions were unreasonable or contrary to law. Consequently, the higher court determined that there was insufficient legal justification to consider the appeal, resulting in the rejection of the complaint without imposing any court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Kostenvorschuss Vorschuss gesetzliche Verfahrensfrist Willkür in der Rechtssetzung nachträglicher Rechtsvorschlag Zwingende Vorschriften

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 128 VRG
Art. 30 VRG
dass im Übrigen die kantonale Prozessordung (Art. 30 VRG/FR) Gerichtsferien lediglich für nach Tagen bestimmte Fristen kennt, nicht jedoch für auf ein bestimmtes Datum terminierte Fristen,
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not admitted to the simplified procedure due to insufficient substantiation.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
The Tribunal decided not to levy court costs.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided not to levy court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_823/2012

Urteil vom 7. November 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

P.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Freiburg, route du Mont-Carmel 5, 1762 Givisiez,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 18. September 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 8. Oktober 2012 (Poststempel) gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 18. September 2012, worin mangels innert gesetzter Frist bezahlten Gerichtskostenvorschusses androhungsgemäss auf eine Beschwerde nicht eingetreten wurde,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerdeführerin zwar das Nichteintreten als gegen das Willkürverbot verstossend rügt, ohne indessen im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern die der gesetzgeberischen Konzeption (Art. 128 VRG/FR) entsprechende Vorgehensweise der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar ist, sich auf keinen vernünftigen Grund stützen lässt, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder sonst in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; lediglich zu behaupten, eine dem Gesetz entsprechende Vorgehensweise sei willkürlich, genügt offensichtlich nicht,

dass es daher einer rechtsgenüglichen Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Urteil mangelt und namentlich nicht dargelegt wird, inwiefern das kantonale Urteil Bundesrecht verletzt,

dass im Übrigen die kantonale Prozessordung (Art. 30 VRG/FR) Gerichtsferien lediglich für nach Tagen bestimmte Fristen kennt, nicht jedoch für auf ein bestimmtes Datum terminierte Fristen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. November 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel