Claimant Fails to Substantiate Constitutional Violation in Appeal Against Compulsory Medical Examination Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the complainant challenged a decision by the Thurgau Administrative Court, which upheld an order from the local social welfare authority for the complainant to undergo a medical examination by a trusted doctor. The issue arose when the complainant, who received social assistance, was required by the local welfare commission to verify their medical condition to assess their work capability. The administrative court had confirmed this directive, applying cantonal law, and the complainant argued that their health status had already been sufficiently clarified, suggesting that the authority sought merely to declare them fit for work without appropriate grounds. The complainant sought to appeal this decision at the Federal Tribunal level.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Fails to Substantiate Constitutional Violation in Appeal Against Compulsory Medical Examination Order: The issue arose when the complainant, who received social assistance, was required by the local welfare commission to verify their medical condition to assess their work capability. The administrative court had confirmed this directive, applying cantonal law, and the complainant argued that their health status had already been sufficiently clarified, suggesting that the authority sought merely to declare them fit for work without appropriate grounds. The complainant sought to appeal this decision at the Federal Tribunal level.
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KI-generiertThe appeal was not entertained (no entry) based on the simplified procedure rules.
Used to waive the collection of court costs.
Cited in relation to the future appealability of a subsequent decision on benefit reduction.
The decision notes that the appeal against the interlocutory decision is not currently appealable under this article.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_817/2019
Urteil vom 12. Dezember 2019
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Politische Gemeinde Bischofszell, vertreten durch die Fürsorgekommission, Bahnhofstrasse 5, 9220 Bischofszell,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 7. August 2019 (VG.2019.73/E).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 11. November 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 7. August 2019,
in Erwägung,
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid die in Anwendung kantonalen Rechts ergangene Weisung der Sozialhilfebehörde an den Beschwerdeführer bestätigte, sich einer vertrauensärztlichen Untersuchung zu unterziehen,
dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass der Beschwerdeführer in weiten Teilen ausserhalb des Anfechtungsgegenstands Liegendes vorbringt,
dass er nicht näher darlegt, inwiefern die vorinstanzliche Weisung verfassungswidrig sein soll; lediglich zu behaupten, sein Gesundheitszustand sei bereits hinreichend abgeklärt und der Verwaltung gehe es letztlich nur darum, ihn für arbeitsfähig zu erklären, reicht nicht aus,
dass abgesehen davon der vorinstanzliche Entscheid als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor Bundesgericht ohnehin nicht anfechtbar ist, da mit der Weisung keine unmittelbar erfolgende Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht,
dass dem Beschwerdeführer die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid dannzumal offenstehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler erneut das Urteil 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019 mit Hinweisen),
dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. Dezember 2019
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel