Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_815/2017 KI-generiert

Claimant Challenges Denial of Legal Aid and Cost Advance Order

Geschäftsnummer 8C_815/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute regarding a request for free legal aid submitted by an individual against a decision from an administrative court. The administrative court had denied the request for financial assistance, citing insufficient evidence of need despite multiple requests for clarification. The individual contested this decision in a higher court, but failed to adequately demonstrate how the administrative court's ruling was legally flawed, merely seeking leniency for past omissions rather than providing substantial reasoning against the prior decision. Consequently, the higher court ruled not to consider the appeal filed by the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Challenges Denial of Legal Aid and Cost Advance Order: The administrative court had denied the request for financial assistance, citing insufficient evidence of need despite multiple requests for clarification. The individual contested this decision in a higher court, but failed to adequately demonstrate how the administrative court's ruling was legally flawed, merely seeking leniency for past omissions rather than providing substantial reasoning against the prior decision. Consequently, the higher court ruled not to consider the appeal filed by the individual.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Kostenvorschuss unentgeltliche Rechtspflege Zwischenentscheid nachträglicher Rechtsvorschlag Verwaltungskosten Klagebewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 99 Abs. 1 BGG
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to decide not to enter upon the appeal due to a deficiency in the statement of grounds (simplified procedure).
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to decide not to levy court fees for the Federal Tribunal proceedings.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal due to a deficiency in the statement of grounds (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide not to levy court fees for the Federal Tribunal proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_815/2017

Urteil vom 6. Dezember 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Oktober 2017 (C-3744/2017).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. November 2017 (Poststempel) gegen die prozessleitende Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Oktober 2017, womit das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege im Verfahren C-3744/2017 abgelehnt wurde verbunden mit der Aufforderung, einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- innert gesetzter Frist zu leisten, widrigenfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten werde,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege abgelehnt hat, weil er trotz wiederholter Aufforderung die Bedürftigkeit nicht hinreichend ausgewiesen habe,

dass der Beschwerdeführer nicht näher darlegt, inwiefern dieses vorinstanzliche Vorgehen unrechtmässig oder der Entscheid im Ergebnis gegen Recht verstossen soll; lediglich vor Vorinstanz Versäumtes nachzuholen und sinngemäss um Nachsicht zu ersuchen, reicht nicht aus (s. zudem Art 99 Abs. 1 BGG ),

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. Dezember 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel