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8C_802/2021 KI-generiert

Claimant's Appeal Regarding Non-Entry Decision Denied Due to Lack of Substantiation for Legal Flaw and Untimely Reinstatement Claim

Geschäftsnummer 8C_802/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual challenging a decision by the St. Gallen Cantonal Insurance Court, which refused to consider their appeal because it was filed outside the period allowed for legal recourse. The appeal was against a decision by the Disability Insurance Office of the Canton of St. Gallen from May 27, 2021. The appellant acknowledged missing the deadline but attributed this to psychological difficulties that impeded their ability to check their mailbox regularly. The Tribunal found that the appellant did not adequately explain why these circumstances were not raised earlier in the previous legal proceedings, despite being given the opportunity. Consequently, the Tribunal decided not to enter into the appeal, citing a lack of sufficient grounds presented by the appellant for challenging the previous court's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal Regarding Non-Entry Decision Denied Due to Lack of Substantiation for Legal Flaw and Untimely Reinstatement Claim: Gallen Cantonal Insurance Court, which refused to consider their appeal because it was filed outside the period allowed for legal recourse. The appeal was against a decision by the Disability Insurance Office of the Canton of St. Gallen from May 27, 2021. The appellant acknowledged missing the deadline but attributed this to psychological difficulties that impeded their ability to check their mailbox regularly. The Tribunal found that the appellant did not adequately explain why these circumstances were not raised earlier in the previous legal proceedings, despite being given the opportunity. Consequently, the Tribunal decided not to enter into the appeal, citing a lack of sufficient grounds presented by the appellant for challenging the previous court's decision.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) verspätete Vorbringen Invalidenversicherung Beschwerdelegitimation mangelnder Solvenznachweis Verletzung der Begründungspflicht verspätetes Asylgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because of a manifest defect in the statement of grounds, leading to non-admission in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_802/2021

Urteil vom 16. Dezember 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen,

Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 29. Oktober 2021 (IV 2021/124).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 29. November 2021 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. Oktober 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass Sachverhaltsfeststellungen nur insoweit gerügt werden können, als sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG , sprich willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) sind oder sonstwie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen,

dass das kantonale Versicherungsgericht auf die vom Beschwerdeführer gegen die Verfügung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 27. Mai 2021 gerichtete Eingabe mit der Begründung nicht eingetreten ist, diese sei ausserhalb der Rechtsmittelfrist erhoben worden,

dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich das Fristversäumnis nicht in Abrede stellt, statt dessen auf seinen damaligen psychischen Zustand verweist, der es ihm schwer gemacht habe, den Briefkasten täglich zu leeren,

dass er damit sinngemäss Fristwiederherstellungsgründe anruft, ohne dabei aufzuzeigen, weshalb er diese nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätte vorbringen können, obwohl er vom kantonalen Gericht dazu replicando die Gelegenheit erhalten hatte,

dass damit nicht hinreichend sachbezogen dargetan ist, weshalb das vorinstanzliche Nichteintreten rechtsfehlerhaft erfolgt sein soll,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, was zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Dezember 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel