Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_802/2014 KI-generiert

Claimant v. Unemployment Insurance: Untimely and Deficient Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 8C_802/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint by an individual against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding unemployment insurance. The individual filed the complaint after the court's ruling was officially delivered, and the complaint was submitted late, exceeding the 30-day deadline stipulated by law. Furthermore, it was determined that the complaint did not adequately meet legal requirements regarding its justification. As a result, the higher court deemed the complaint inadmissible and chose not to consider it.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Claimant v. Unemployment Insurance: Untimely and Deficient Appeal Dismissed: The individual filed the complaint after the court's ruling was officially delivered, and the complaint was submitted late, exceeding the 30-day deadline stipulated by law. Furthermore, it was determined that the complaint did not adequately meet legal requirements regarding its justification. As a result, the higher court deemed the complaint inadmissible and chose not to consider it.

Schlagwörter

KI-generiert
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung Arbeitslosigkeit Arbeitslosenversicherungsorgan sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Beschwerdelegitimation Wiederaufleben des Anspruchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as an additional ground for declaring the appeal inadmissible due to insufficient formal requirements.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used as the primary ground for declaring the appeal inadmissible due to its untimeliness (verspätet).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the imposition of court costs because the appeal was clearly inadmissible.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_802/2014

Urteil vom 7. November 2014

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Unia Arbeitslosenkasse , Schwamendingenstrasse 10, 8050 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 12. September 2014.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des A.________ vom 3. November 2014 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 12. September 2014,

in Erwägung,

dass Beschwerden gegen Entscheide - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen sind ( Art. 100 Abs. 1 BGG ); die 30-tägige Frist ist nur gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG ),

dass der vorinstanzliche Entscheid vom 12. September 2014 der damaligen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin B.________, gemäss postamtlicher Bescheinigung sowie Bestätigung der Anwältin an den Versicherten (Schreiben vom 1. Oktober 2014) am 26. September 2014 - im Übrigen unbestrittenerweise korrekt - zugestellt wurde,

dass der vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend gemachte, erst "am 6.10.14" erfolgte Empfang des vorinstanzlichen Entscheides für den Beginn des Fristenlaufs von Vornherein unerheblich ist; denn praxisgemäss massgebend für den Beginn des Fristenlaufs ist die Zustellung an den rechtmässigen Vertreter (vgl. statt vieler Urteil 6B_733/2012 vom 8. Februar 2013) und somit hier der 26. September 2014,

dass somit die 30-tägige Rechtsmittelfrist am 27. September 2014 zu laufen begann ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und, weil der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag fiel, am 27. Oktober 2014 endete ( Art. 45 Abs. 1 BGG ), weshalb die erst am 3. November 2014 (Poststempel) eingereichte Beschwerde verspätet ist ( Art. 48 Abs. 1 BGG ),

dass deshalb bereits aus diesem Grunde auf das offensichtlich unzulässige Rechtsmittel nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass überdies die Beschwerde vom 3. November 2014 den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen ebenfalls nicht zu genügen vermag - insbesondere fehlt es an einer der gesetzlichen Begründungspflicht genügenden, hinreichend substanziierten Auseinandersetzung der Rechtsschrift mit den entscheidrelevanten Erwägungen des angefochtenen Entscheides -, weshalb auch insoweit ein offensichtlich unzulässiges Rechtsmittel ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ) vorliegt (vgl. BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 135 V 94 E. 1 S. 95 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass demzufolge im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die - insgesamt offensichtlich unzulässige - Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. November 2014

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz