Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_800/2021 KI-generiert

Unemployment Insurance Objection Deadline Appeal Rejection

Geschäftsnummer 8C_800/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal appeal by an individual against a decision from the Administrative Court of the Canton of Schwyz concerning unemployment insurance. The individual had filed a complaint against a ruling by the Cantonal Office for Employment dated March 16, 2021, which was subsequently rejected due to being filed past the 30-day appeal deadline. The Administrative Court of Schwyz modified the initial decision, confirming the inadmissibility of the late appeal. Despite this, the court noted that the complaint would lack merit even if it had been considered on substantive grounds. The appellate complaint focused solely on this substantive merit without addressing the procedural timeliness, leading to a determination that the appeal was insufficiently substantiated. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment Insurance Objection Deadline Appeal Rejection: The individual had filed a complaint against a ruling by the Cantonal Office for Employment dated March 16, 2021, which was subsequently rejected due to being filed past the 30-day appeal deadline. The Administrative Court of Schwyz modified the initial decision, confirming the inadmissibility of the late appeal. Despite this, the court noted that the complaint would lack merit even if it had been considered on substantive grounds. The appellate complaint focused solely on this substantive merit without addressing the procedural timeliness, leading to a determination that the appeal was insufficiently substantiated. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) gesetzliche Frist Arbeitslosenversicherung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Arbeitslosigkeit stichhaltige Gründe Arbeitslosenversicherungsorgan

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule on the inadmissibility of the appeal by simplified procedure due to insufficient substantive reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule on the waiver of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_800/2021

Urteil vom 14. Dezember 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse,

Lückenstrasse 8, 6430 Schwyz,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 21. Oktober 2021 (II 2021 91).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 3. Dezember 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 21. Oktober 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass, wenn der angefochtene Entscheid auf mehreren Begründungen beruht, die je für sich selbstständig das Ergebnis des angefochtenen Entscheids rechtfertigen, in der Beschwerde aufgezeigt werden muss, inwiefern jede dieser Begründungen Recht verletzt, andernfalls den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genüge getan ist ( BGE 142 III 364 E. 2.4; 138 III 728 E. 3.4; 133 IV 119 E. 6.3).

dass die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer gegen den Einspracheentscheid des kantonalen Amtes für Arbeit vom 10. Juni 2021 erhobene Beschwerde abwies und das Dispositiv des angefochtenen Einspracheentscheids dahingehend abänderte, dass auf die Einsprache vom 24. Mai 2021 gegen die Verfügung des Amtes für Arbeit vom 16. März 2021 nicht eingetreten werde,

dass sie dazu ausführte, die Einsprache sei offensichtlich ausserhalb der dafür vorgesehenen Einsprachefrist von 30 Tagen erhoben worden, weshalb das Amt erst gar nicht darauf habe eintreten dürfen, was von Amtes wegen zu korrigieren sei,

dass sie überdies summarisch aufzeigte, weshalb die Beschwerde, selbst wenn diese materiell zu behandeln gewesen wäre, sich als unbegründet erweisen würde,

dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich allein Letzteres aufgreift,

dass dergestalt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vorliegt,

dass dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG nochmals (vgl. Urteil 8C_599/2020 vom 1. Oktober 2020) ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer II, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Dezember 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel