Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_795/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Social Assistance Appeal for Procedural Defects

Geschäftsnummer 8C_795/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by a local council related to social welfare assistance, specifically addressing procedural prerequisites in the context of a legal dispute. The complainant challenged a ruling from the administrative court regarding the denial of certain requests, arguing the decision violated constitutional rights. However, the court found the complainant's arguments to be insufficiently detailed and largely appellative, failing to clearly demonstrate how the administrative court's reasoning or decision was unconstitutional. As a result, the complaint was dismissed for lack of proper grounds, and the request for free legal aid was also rejected, although no court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1-3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Social Assistance Appeal for Procedural Defects: The complainant challenged a ruling from the administrative court regarding the denial of certain requests, arguing the decision violated constitutional rights. However, the court found the complainant's arguments to be insufficiently detailed and largely appellative, failing to clearly demonstrate how the administrative court's reasoning or decision was unconstitutional. As a result, the complaint was dismissed for lack of proper grounds, and the request for free legal aid was also rejected, although no court costs were imposed.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfe Verfahrensrechte verfassungsmässige Anforderung Sozialversicherungsverfahren Rechtshilfe in Zivilsachen Demonstrationsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Article used to dismiss the appeal for non-admittance in a simplified procedure due to a clear deficiency in the grounds for appeal.

Art. 64 Abs. 1-3 BGG

Article applied to reject the petitioner's request for legal aid due to the lack of prospect of success.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Article cited to decide on the waiver of court costs under the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_795/2014

Urteil vom 24. November 2014

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinderat Unterkulm ,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 18. September 2014.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. Oktober 2014 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 18. September 2014,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, eine qualifizierte Rügepflicht gilt, indem die Beschwerde führende Person zusätzlich konkret und detailliert darzulegen hat, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung blossen kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (für die öffentlich-rechtliche Beschwerde: Art. 95 in Verbindung mit 106 Abs. 2 BGG; für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde Art. 116 f. in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit weiteren Hinweisen),

dass der Beschwerdeführer den Entscheid der Vorinstanz zwar in verschiedener Hinsicht kritisiert, indessen in rein appellatorischer - und im Übrigen schwer nachvollziehbarer - Weise, d.h. ohne zugleich hinreichend klar die Verletzung verfassungsmässiger Rechte anzurufen bzw. aufzuzeigen, inwiefern die Begründung der Vorinstanz, die zur Abweisung der Beschwerden gegen die verschiedenen Verfügungen der Gemeinde führte, oder der Entscheid selbst verfassungswidrig sein soll,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1-3 BGG ),

dass indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. November 2014

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel