Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_795/2008 KI-generiert

Appeal Regarding Legal Aid in Welfare Case Deemed Inadmissible Due to Insufficient Justification

Geschäftsnummer 8C_795/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by a cantonal administrative court, which denied a request for free legal assistance made by two individuals. The administrative court had previously required them to pay a deposit for costs in an ongoing legal matter. The complainants challenged this decision, but the higher court found that they failed to adequately address the specific legal concerns raised in the lower court’s ruling, particularly regarding the lack of prospects for success in their case. As a result, the higher court decided not to admit the complaint and ruled that no court costs would be imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 55 Abs. 1 lit. c OG, Art. 273 Abs. 1 BStP, Art. 90 Abs. 1 OG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Regarding Legal Aid in Welfare Case Deemed Inadmissible Due to Insufficient Justification: The administrative court had previously required them to pay a deposit for costs in an ongoing legal matter. The complainants challenged this decision, but the higher court found that they failed to adequately address the specific legal concerns raised in the lower court’s ruling, particularly regarding the lack of prospects for success in their case. As a result, the higher court decided not to admit the complaint and ruled that no court costs would be imposed.

Schlagwörter

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Unentgeltliche Rechtspflege, Fürsorge Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege Einstellung der Sozialhilfe Bedürftigkeit Untätigkeitsklage substantiierte Begründung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 55 Abs. 1 lit. c OG
dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG sowie des Art.
Art. 273 Abs. 1 BStP
c OG sowie des Art. 273 Abs. 1 BStP und des Art.
Art. 90 Abs. 1 OG
1 BStP und des Art. 90 Abs. 1 OG : Botschaft vom 28.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not proceeded upon (non-entrée en matière) because the formal requirements for appealing were not met.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
The Federal Tribunal waived the collection of court fees despite the appeal not being proceeded upon.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not proceeded upon (non-entrée en matière) because the formal requirements for appealing were not met.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Federal Tribunal waived the collection of court fees despite the appeal not being proceeded upon.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_795/2008

Urteil vom 17. Oktober 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

H.________ und N.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen,

Spisergasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege, Fürsorge,

Beschwerde gegen die Verfügung

des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 18. August 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 18. September 2008 (Poststempel) gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. August 2008, worin das Gesuch von H.________ und N.________ um unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren B 2008/130 abgelehnt und die Gesuchsteller aufgefordert wurden, einen Kostenvorschuss in vorgegebener Höhe zu leisten,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG sowie des Art. 273 Abs. 1 BStP und des Art. 90 Abs. 1 OG : Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O., Ziff. 2.2.4, S. 4232) und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),

dass sich die Rechtsmitteleinleger - soweit überhaupt sachbezogen - im Wesentlichen darauf beschränken, bereits vor Vorinstanz Vorgetragenes zu wiederholen, ohne sich mit den hierzu erfolgten Erwägungen im angefochtenen Entscheid - insbesondere mit der Frage der Aussichtslosigkeit der Beschwerde - hinlänglich auseinanderzusetzen,

dass folglich im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass, selbst wenn auf Beschwerde eingetreten werden könnte, ihr kein Erfolg beschieden wäre, knüpft doch der Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung neben der Bedürftigkeit auch an die fehlende Aussichtslosigkeit, wobei Letztere für jedes Verfahren gesondert zu beurteilen ist, weshalb es zur Gesuchsbegründung auch nicht genügt, pauschal auf andere Verfahren zu verweisen, in denen die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden war,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. Oktober 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel