Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_785/2021 KI-generiert

Appeal Against Interlocutory Decision on Social Assistance Reimbursement Amount Inadmissible

Geschäftsnummer 8C_785/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A Swiss Federal Tribunal case involves an individual contesting a decision by the Administrative Court of the Canton of Thurgau, which determined they were liable to repay social assistance in the amount of CHF 53,676.70 as declared by the political municipality. The appeal questions the legal standing of the municipality's assertion regarding the potential future recovery amount but was categorized as a non-final decision concerning the potential reimbursement of social welfare benefits. The appeal sought to challenge this ruling under procedural requirements defined by the Federal Supreme Court Act, which necessitates showing the decision had irreversible negative implications or could expedite a conclusive verdict, neither of which was demonstrated or evident in this scenario.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG; Appeal Against Interlocutory Decision on Social Assistance Reimbursement Amount Inadmissible: The appeal questions the legal standing of the municipality's assertion regarding the potential future recovery amount but was categorized as a non-final decision concerning the potential reimbursement of social welfare benefits. The appeal sought to challenge this ruling under procedural requirements defined by the Federal Supreme Court Act, which necessitates showing the decision had irreversible negative implications or could expedite a conclusive verdict, neither of which was demonstrated or evident in this scenario.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Rückerstattung von Sozialhilfe Verbleiberecht sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to declare the appeal inadmissible under the simplified procedure because the requirements for an appeal against an interlocutory decision were not met.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

Used to reject the request for legal aid due to the hopeless nature of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_785/2021

Urteil vom 7. Januar 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Astrid David Müller,

Beschwerdeführerin,

gegen

Politische Gemeinde Frauenfeld,

Rathaus, 8500 Frauenfeld,

vertreten durch Rechtsanwältin Anja Fry,

Beschwerdegegnerin,

Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau,

Generalsekretariat, 8510 Frauenfeld.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 18. August 2021 (VG.2020.164).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 29. November 2021 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 18. August 2021,

in Erwägung,

dass im angefochtenen Entscheid allein über die Frage befunden wurde, ob die Erklärung der Politischen Gemeinde Frauenfeld vom 21. April 2020, die Beschwerdeführerin sei über den Betrag von Fr. 53'676.70 rückerstattungspflichtig, rechtens ist,

dass es sich dabei unbestrittenermassen um einen Feststellungsentscheid handelt, mit welchem lediglich über die Höhe einer allfälligen künftigen Rückforderung von Sozialhilfeleistungen befunden wurde,

das damit ein selbstständig eröffneter Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG vorliegt ( BGE 138 V 106 E. 1.1; 136 V 131 E. 1.1.2),

dass die Zulässigkeit einer Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass deren Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass Derartiges weder dargetan noch offensichtlich ist (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3; je mit Hinweisen), was zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass der Beschwerdeführerin die Beschwerde gegen den allfällig ergehenden Rückerstattungsentscheid dannzumal offenstehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler: Urteil 8C_43/2015 vom 13. März 2015),

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Januar 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel