Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_784/2017 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Review Due to Insufficient Justification

Geschäftsnummer 8C_784/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a decision by the regional court regarding social assistance, specifically addressing the procedural requirements for filing a complaint against delays by an administrative authority. The initial ruling from the regional court had reversed a prior administrative decision and remanded the matter back for further consideration. The central issue raised by the complainant pertained to whether the decision could be classified as an intermediary or a final judgment, along with the adequacy of the reasons provided in the complaint. Ultimately, it was determined that the complaint did not meet the legal requirements for a substantive argument against the lower court's ruling, leading to a dismissal of the case without further charges.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Declines Review Due to Insufficient Justification: The initial ruling from the regional court had reversed a prior administrative decision and remanded the matter back for further consideration. The central issue raised by the complainant pertained to whether the decision could be classified as an intermediary or a final judgment, along with the adequacy of the reasons provided in the complaint. Ultimately, it was determined that the complaint did not meet the legal requirements for a substantive argument against the lower court's ruling, leading to a dismissal of the case without further charges.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Verletzung von Verfahrensrechten Fehlen materieller Voraussetzungen Kognitionsbeschränkung materielle Begründung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Verfahrensverzögerungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings in the simplified procedure based on this provision due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule on the non-levying of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_784/2017

Urteil vom 17. November 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Departement Gesundheit, Kasernenstrasse 17, 9102 Herisau,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des

Obergerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden

vom 6. Juli 2017 (O4V 16 30).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 9. November 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 6. Juli 2017, worin dieses die bei ihm angefochtene Abschreibungsverfügung des kantonalen Departements Gesundheit und Soziales vom 27. Oktober 2016 aufhob und die Angelegenheit an das Departement zum neuen Entscheid zurückwies,

in Erwägung,

dass die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage, ob es sich beim angefochtenen Entscheid um einen gemäss Art. 92 f. BGG nur unter bestimmten Voraussetzungen anfechtbaren Zwischenentscheid handelt oder ob dieser wegen der darin getroffenen Vorgaben an das Departement als anfechtbarer Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG zu qualifizieren ist, offen bleiben kann,

dass nämlich ungeachtet dessen Beschwerden eine sachbezogene Begründung aufweisen müssen, d.h., es ist anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonale Entscheids klar darzulegen, inwiefern die Vorinstanz damit gegen Bundesrecht, kantonale verfassungsmässige oder andere in Art. 95 f. BGG genannte Rechte verstossen haben soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 140 III 86 E. 2 S. 88, 135 V 94 E. 1 S. 95, je mit Hinweisen),

dass die Beschwerdeschrift diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, wird darin doch nicht näher dargelegt, inwiefern die von der Vorinstanz im Entscheid vertretene Auffassung, wonach vor Erhebung der Rechtsverzögerungsbeschwerde (nach kantonalem Recht) zunächst zwingend die als säumig betrachtete Behörde abzumahnen ist, bundesrechtswidrig sein soll oder sonstwie gegen eines der in Art. 95 f. BGG genannten Rechte verstossen haben könnte; lediglich eine Klärung dieser Frage zu fordern, genügt nicht,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. November 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel