Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_781/2019 KI-generiert

Claimant's Appeal on Vocational Measures Dismissed for Procedural Inadmissibility

Geschäftsnummer 8C_781/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a legal dispute between an individual and the Disability Insurance Office of the Canton of Thurgau. The individual filed a complaint against a decision by the Thurgau Administrative Court, which upheld a ruling by the Disability Insurance Office that the individual was not entitled to vocational rehabilitation measures. The ruling was based on the conclusion that the individual had no demonstrated inability to work in her customary sales position. The individual contested this decision, arguing that a psychiatric assessment initiated by the Insurance Office, which was pivotal to the court's assessment of her remaining work capacity, did not take into account certain past events. However, the individual failed to demonstrate why these elements could not have been raised during the proceedings at the lower court, and thus new factual claims were inadmissible at the Federal level. The Federal Supreme Court concluded that the individual’s appeal did not meet the necessary legal requirements and therefore dismissed the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 99 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal on Vocational Measures Dismissed for Procedural Inadmissibility: The individual filed a complaint against a decision by the Thurgau Administrative Court, which upheld a ruling by the Disability Insurance Office that the individual was not entitled to vocational rehabilitation measures. The ruling was based on the conclusion that the individual had no demonstrated inability to work in her customary sales position. The individual contested this decision, arguing that a psychiatric assessment initiated by the Insurance Office, which was pivotal to the court's assessment of her remaining work capacity, did not take into account certain past events. However, the individual failed to demonstrate why these elements could not have been raised during the proceedings at the lower court, and thus new factual claims were inadmissible at the Federal level. The Federal Supreme Court concluded that the individual’s appeal did not meet the necessary legal requirements and therefore dismissed the complaint.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) berufliche Abklärung Prozessvoraussetzung Invalidenversicherung Beschwerdelegitimation Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung Neuanmeldung für Invalidenleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to refuse to enter upon the merits of the appeal due to deficient substantiation (non-admissibility based on procedural requirements).

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

Cited as the legal requirements for substantiation that the appeal failed to meet.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the levying of court costs because the appellant was allowed not to bear them.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_781/2019

Urteil vom 29. November 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst,

St. Gallerstrasse 11, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 28. August 2019 (VV.2019.30/E).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. November 2019 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 28. August 2019,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass vor Bundesgericht neue tatsächliche Vorbringen nicht zulässig sind, wenn sie bereits vor Vorinstanz hätten vorgetragen werden können ( Art. 99 BGG ),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zur Überzeugung gelangte, die allein zum Streit erhobene Verfügung der IV-Stelle vom 3. Januar 2019, wonach der Versicherten von Seiten der Invalidenversicherung keine beruflichen Massnahmen zustünden, sei rechtmässig, da im angestammten Beruf als Mitarbeiterin im Verkauf keine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen sei,

dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich ihre Lebensgeschichte schildert und dabei ausführt, bei der von der IV-Stelle veranlassten psychiatrischen Begutachtung, auf welche das kantonale Gericht bei der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit massgeblich abstellte, gewisse für sie unangenehme Ereignisse in der Vergangenheit verschwiegen zu haben,

dass sie es dabei unterlässt aufzuzeigen, inwiefern sie dies nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätte vorbringen können ( Art. 99 BGG ),

dass abgesehen davon allein damit die Verwertbarkeit des Gutachtens nicht in Frage gestellt ist,

dass auch sonst nicht näher dargetan ist, inwiefern das kantonale Gericht mit seinem Entscheid gegen Recht verstossen haben soll,

dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin insgesamt offensichtlich nicht den eingangs geschilderten Anforderungen nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG zu genügen vermögen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. November 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel