Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_772/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Insufficient Legal Argumentation in Social Security Case

Geschäftsnummer 8C_772/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant appealed against a decision by the Social Security Court of the Canton of Zurich rejecting their previous appeal related to supplementary benefits for AHV/IV, claiming a lack of legal interest and inadequate reasoning. The original decision under contestation was from the City of Zurich's Office for Supplementary Benefits. The court explained the appeal court's role does not include functioning as a general advisory body. The complainant failed to demonstrate how the court’s decision violated federal law or any other grounds for appeal, only expressing dissatisfaction with the initial ruling. Despite identifying deficiencies in the reasoning provided, the tribunal resolved not to proceed with the complainant's appeal, citing this oversight as a clear basis for dismissal under simplified procedures.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Insufficient Legal Argumentation in Social Security Case: The original decision under contestation was from the City of Zurich's Office for Supplementary Benefits. The court explained the appeal court's role does not include functioning as a general advisory body. The complainant failed to demonstrate how the court’s decision violated federal law or any other grounds for appeal, only expressing dissatisfaction with the initial ruling. Despite identifying deficiencies in the reasoning provided, the tribunal resolved not to proceed with the complainant's appeal, citing this oversight as a clear basis for dismissal under simplified procedures.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) Sozialversicherungsleistungen Rechtsberatung verfassungsrechtliche Rüge Ergänzungsleistungen zur AHV sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit vereinfachtes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare non-admission of the appeal due to obvious deficiency in the statement of grounds (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs in this specific instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_772/2023

Urteil vom 11. Dezember 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, Amtshaus Werdplatz, Strassburgstrasse 9, 8036 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 2. November 2023 (ZL.2023.00083).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Das kantonale Gericht trat mit angefochtener Verfügung vom 2. November 2023 auf die von der Beschwerdeführerin gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 15. August 2023 erhobene Beschwerde mangels Rechtsschutzinteresses wie auch unzureichend sachbezogener Begründung nicht ein. Dabei erläuterte es die dem Gericht als Rechtsmittelbehörde zukommenden Aufgaben und die davon nicht umfasste Pflicht, als allgemeine Beratungsstelle zu wirken.

3. Inwiefern das kantonale Gericht mit dem Nichteintreten gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben könnte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Allein eine klare Antwort auf von ihr im vorinstanzlichen Verfahren gestellte Fragen zu fordern, reicht nicht aus.

4. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise nochmals (vgl. Urteile 9C_753/2018 vom 30. November 2018 und 8C_194/2017 vom 14. März 2017) auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet. Bei gleichbleibender Rechtsmittelerhebung wird die Beschwerdeführerin indessen inskünftig nicht mehr mit dieser Rechtswohltat rechnen können.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Dezember 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel