Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Free Legal Aid Rejection Due to Insufficient Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a challenge by an individual against a decision made by a federal administrative court that denied their request for free legal assistance in the context of a disability insurance matter. The individual had submitted this request in relation to their application for disability benefits, which was under review. The federal tribunal noted that the court had not yet made a final decision on the main issue regarding the individual's disability application. The tribunal ultimately determined that the complaint did not adequately address the denial of legal assistance and instructed that the documents related to the assistance request be sent back to the appropriate administrative court for further handling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Free Legal Aid Rejection Due to Insufficient Grounds: The individual had submitted this request in relation to their application for disability benefits, which was under review. The federal tribunal noted that the court had not yet made a final decision on the main issue regarding the individual's disability application. The tribunal ultimately determined that the complaint did not adequately address the denial of legal assistance and instructed that the documents related to the assistance request be sent back to the appropriate administrative court for further handling.
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure because the submission did not meet the minimum content requirements.
Used to decide exceptionally not to levy court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_772/2017
Urteil vom 22. November 2017
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (unentgeltlicher Rechtsbeistand; Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen die Zwischenverfügung
des Bundesverwaltungsgerichts
vom 13. Oktober 2017 (C-3390/2017).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 3. November 2017 (Poststempel) gegen den Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Oktober 2017, mit dem das Gesuch des A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung abgewiesen und er aufgefordert wird, bis zum 13. November 2017 das Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" (Prozessführung) ausgefüllt beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen,
in Erwägung,
dass die Vorinstanz in der Hauptsache noch keinen Entscheid gefällt hat, weshalb im Rahmen des vorliegenden Verfahrens namentlich nicht über die Frage, ob die IV-Stelle zu Recht nicht auf das Neuanmeldungsgesuch des Beschwerdeführers vom 4. April 2017 eingetreten ist, entschieden werden kann,
dass eine selbstständig eröffnete Verfügung, mit der im vorinstanzlichen Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung abgewiesen wird, praxisgemäss einen Zwischenentscheid darstellt, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 f. BGG beim Bundesgericht anfechtbar ist (vgl. BGE 133 IV 335 E. 4 S. 338),
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,
dass dies voraussetzt, dass sich die Beschwerde führende Person mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie mit keinem Wort auf die Ablehnung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung eingeht, sondern lediglich die gewünschte "volle Invalidenrente" zum Gegenstand hat,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
dass das vom Beschwerdeführer ausgefüllte Formular des Bundesverwaltungsgerichts "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" samt Beweismitteln der Eingabe vom 3. November 2017 ans Bundesgericht beiliegt, weshalb diese Unterlagen zuständigkeitshalber dem Bundesverwaltungsgericht überwiesen werden,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Unterlagen zum Gesuch um unentgeltliche Prozessführung werden ans Bundesverwaltungsgericht überwiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 22. November 2017
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz