Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_772/2011 KI-generiert

Invalidity Insurance Disability Assessment: Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning on Medical Expert Evidence

Geschäftsnummer 8C_772/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Tribunal (Bundesgericht) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient legal reasoning and did not enter into the merits, affirming the lower court's decision and ordering the appellant to pay court costs of CHF 300. The dispute concerned a challenge to a cantonal insurance court's decision in an invalidity insurance (Invalidenversicherung) matter, wherein the appellant contested the assessment of his disability claim based on medical expert opinions. The court held that the appeal failed to meet the statutory requirements of Articles 42 and 108(1)(b) of the Federal Tribunal Act (BGG), as the appellant's submissions were largely identical to the previous instance's pleadings and contained only appellatory criticism without concretely demonstrating a violation of federal law or an obviously incorrect factual finding under Article 97(1) BGG, so no valid legal remedy was filed and no grace period was granted.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Invalidity Insurance Disability Assessment: Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning on Medical Expert Evidence: The dispute concerned a challenge to a cantonal insurance court's decision in an invalidity insurance (Invalidenversicherung) matter, wherein the appellant contested the assessment of his disability claim based on medical expert opinions. The court held that the appeal failed to meet the statutory requirements of Articles 42 and 108(1)(b) of the Federal Tribunal Act (BGG), as the appellant's submissions were largely identical to the previous instance's pleadings and contained only appellatory criticism without concretely demonstrating a violation of federal law or an obviously incorrect factual finding under Article 97(1) BGG, so no valid legal remedy was filed and no grace period was granted.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Rechtsgutachten sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit medizinische Beweismittel Beschwerdelegitimation Anspruch auf Versicherungsleistungen Wiedererwägung durch den Versicherer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible due to insufficient reasoning in the complaint.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the appellant as the losing party.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_772/2011{T 0/2}

Urteil vom 4. November 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 31. August 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des B.________ vom 17. Oktober 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 31. August 2011,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter ande-rem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt ebenso wenig (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.) wie blosse Verweisungen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; 131 III 384 E. 2.3 S. 387 f. ; 130 I 290 E. 4.10 S. 302),

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 17. Oktober 2011 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids mass-geblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise ausein-andersetzt, wobei in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen ist,

dass sich die beim Bundesgericht eingereichte Rechtsschrift nur in wenigen untergeordneten Punkten von der Beschwerde, welche der Versicherte bereits vor dem kantonalen Versicherungsgericht eingereicht hat, unterscheidet ( BGE 134 II 244 E. 2.1. ff. S. 245 ff.) und die Begründung in weiten Teilen wörtlich der schon vor dem erstinstanzlichen Gericht eingereichten Beschwerde entspricht,

dass der Beschwerdeführer mit den neu eingefügten Ausführungen gegenüber dem im vorinstanzlichen Entscheid als massgebend erachteten ABI-Gutachten verschiedene ärztliche Berichte erwähnt, die nach seiner Auffassung eine zutreffendere Beweiswürdigung wiedergeben, ohne indessen in konkreter und hinreichend substanziierter Weise aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG resp. eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_511/2011 vom 4. August 2011, 8C_303/2011 vom 23. Mai 2011, 6B_836/2010 vom 4. Februar 2011 und 8C_914/2010 vom 7. Februar 2011 mit Hinweisen),

dass deshalb offensichtlich keine hinreichende Begründung und daher kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist,

dass somit - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. November 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz