Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_770/2007 KI-generiert

Disability Insurance Appeal Dismissed for Formal Deficiencies

Geschäftsnummer 8C_770/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Federal Tribunal concerning a decision made by the Administrative Court of the Canton of Luzern regarding disability insurance. The complainant challenged the earlier ruling but failed to meet the legal requirements for submitting a valid appeal, as the submission did not include a proper application or a sufficiently reasoned argument that addressed the contested decision. Consequently, the Tribunal determined that there was no valid legal remedy and opted not to consider the complaint, leading to the dismissal of a request for free legal assistance as it became irrelevant.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Disability Insurance Appeal Dismissed for Formal Deficiencies: The complainant challenged the earlier ruling but failed to meet the legal requirements for submitting a valid appeal, as the submission did not include a proper application or a sufficiently reasoned argument that addressed the contested decision. Consequently, the Tribunal determined that there was no valid legal remedy and opted not to consider the complaint, leading to the dismissal of a request for free legal assistance as it became irrelevant.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Invaliditätsversicherung Einstellung von Invalidenleistungen Versicherungsleistungsbegehren Sistierung der Versicherung sozialversicherungsrechtliches Klageverfahren Rückzug der Zivilklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 97 Abs. 1 BGG
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Applied to decide not to enter upon the appeal due to formal deficiencies in simplified procedure.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Eingabe nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Applied to rule on the waiver of court costs.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Applied to decide not to enter upon the appeal due to formal deficiencies in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to rule on the waiver of court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_770/2007

Urteil vom 29. Februar 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

G.________, Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 29. Oktober 2007.

Nach Einsicht

in die Eingabe der G.________ vom 29. November 2007 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 29. Oktober 2007,

in das nach Erlass der Verfügung des Bundesgerichts vom 30. No- vember 2007 betr. Kostenvorschuss von G.________ am 12. Dezember 2007 eingereichte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 29. November 2007 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag und auch keine substantiierte Begründung im Sinne einer hinreichend sachbezogenen Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid enthält, zumal den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass auch das Ansetzen einer Nachfrist zur Verbesserung ausser Be- tracht fällt ( Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG ; vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320, 123 II 359 E. 6b/bb S. 369, 118 Ib 134 E. 2, je mit Hinweis),

dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechts- pflege als gegenstandslos erweist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Eingabe nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Eingabe vom 29. November 2007 wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Februar 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz